Offener Brief an Sigmar Gabriel

Offener Brief an SPD- Parteivorsitzenden und Vize-Kanzler Sigmar Gabriel zu seinen Äußerungen, Sanktionen gegen Russland zu „UMDENKEN“.

Sehr geehrter Herr Gabriel,

ich wende mich an Sie bezüglich Ihres Vorschlags, Sanktionen gegen Russland zu „überdenken“.

Mit den Sanktionen bestrafte die freie Welt Russland für den brutalen Bruch des Völkerrechtes in Sache Annexion der Krim sowie für die Anzettelung und massive Unterstützung – mit allen Mitteln – des Terrors in der Ostukraine .

Diese Sanktionen dürfen nicht aufgehoben werden, bis die russischen „Hybride-Soldaten“ und Söldner mit samt Waffen den Osten der Ukraine verlassen und die Grenzen des Landes – einschließlich Krim – unter die ukrainische Kontrolle wieder gestellt werden.

Mit Ihren Äußerungen verderben Sie den Ruf der ältesten und traditionsreichsten demokratischen Partei der Welt. Sie nehmen darüber hinaus den osteuropäischen Völkern die Hoffnung weg, auf ihrem dramatischen Weg zur Demokratie und Freiheit das Ziel zu erreichen. Mehr noch, Sie füttern dabei den russischen Imperialismus mit einem aggressiven Nährstoff, den ihn noch aggressiver und noch skrupelloser mache. Somit tappen Sie selbst dem Monster direkt in die Falle, die er momentan mit seinem „Friedensplan für Syrien“ für „Realpolitiker“ kaltblütig und geschickt vorbereitet hat.

Als Sozialdemokrat, Parteivorsitzender und Vize-Kanzler in der Regierung einer führenden Nation sollen Sie im Interesse der Europäischen Union und im Sinne der proklamierten politischen Linie der Bundesrepublik, aber nicht im Interesse der Kreml-Imperialisten als ihre Lobbyist agieren.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und mit freundlichen Grüßen

Ukrop Chemnitz

Dmytro Remestvensky

Quelle

Da haben sie Recht.

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Sarah Wagenknechts Bundestagsrede vom 26.11.2014

Natürlich hat sie Recht mit dem was sie sagt, so sehr, das es erschreckend ist. Das Problem ist nur, dass man der Linken auch nicht zutrauen würde, es besser zu machen.

Und auch wenn die Linke wegen Bodo Ramelows Wahl zum Ministerpräsident unter Beschuss steht, ist seine Wahl ein Ausdruck des Willens des Volkes, und das Volk kann scheinbar sehr gut zwischen SED und Linke unterscheiden, was der CDU/CSU offenbar total abgeht; die ist selbst blind für ihre Vergangenheit oder glaubt irgendjemand wirklich das die CDU/CSU 25 Jahre nach dem Krieg frei von allen Altlasten war? Lächerlich. Man muss einer Partei auch die Möglichkeit einer Entwicklung lassen – und nein: Ich mag die Linken deswegen immer noch nicht. Nur wenn man sieht was Sigmar Gabriel und die Merkel verbrechen, wie sie unsere Werte an die Wirtschaft für ein paar Arbeitsplätze und Geld verschleudern, kann man sich auch gar nicht wundern dass die Leute eine Alternative suchen, die im Gegensatz zu Angela Merkel sogar mit dem Volk spricht, nicht nur mit Lobbyisten und anderen Politikern.