D.I.M., Shantel, "die toten Crackhuren im Kofferraum" in der "Kantine" Augsburg, der 15.1.2011

Das ist mir schon seit Jahren nicht mehr passiert. Im Rückblick weiß ich nicht mal mehr genau, warum. Natürlich, selbstverständlich, klar: Es hat etwas mit Alkohol zu tun. Sonst hätte ich auch gar nicht gekotzt. Alle meine Freunde und Kumpels wunderten sich darüber, „das hast du ja noch nie gemacht“, „wusste gar nicht, dass du das kannst“ (…). Aber. Wie sagte der F? „Ich habe noch nie jemand im Gehen so souverän kotzen sehen.“ Immerhin. Souveränes Kotzen.
Kein „Übergeben“ oder „Spuken“. Das hat richtig wehgetan.

Dann ging ich wieder nach oben. Ich „riss mich zusammen“ und betrat den als „Schwimmbad“ bezeichneten oberen Floor der „Kantine“. Ein befremdlich angenehmes Gefühl überkam mich, als ich meine Leute dort beim Tanzen sah. Schöne heile Welt.
Wems schlecht geht, der sollte doch besser draußen bleiben, doch und aber: Wenn es wieder geht, mit dir und deinem Körper. Dann mach doch einfach mit. Schwing das Bein, die Hüfte; wipp mit dem Kopf, den Ellenbogen, dem Verstand. Man lacht sich INS Gesicht, tätschelt sich gegenseitig grinsend metaphorisch die Wangen mit dem Lachen, und haut nicht gehässig Ohrfeigen mäßig rein. Nein. Schon wieder ist das Lachen eine zärtliche Berührung. Nicht aggressiv, schon gar nicht boshaft.
Die Füße malen den Beat auf den Boden; die Arme zeichnen die Musik aus der Ebene der Akustik in das Reich des Sichtbaren. Man wendet sich voneinander ab, sucht sich dann wieder. Dreht sich im Kreis.
Geht´s wieder?
Geht´s gut?
Alles klar?
Bitte.
Danke.
Dann wollen wir mal weiter machen – du, wir haben gar nicht wirklich aufgehört.

Ich stelle das mir von einer Freundin gegebene Wasser ab, und lasse mich in die Musik fallen.

D.I.M. hatte bereits aufgehört an seinen MP3s herumzuschrauben. Den Typ da oben, der „Sonnebrille bei Nacht“ spielt, kenn ich nicht. Das macht jedoch nichts. Es ist total unwichtig, wer er ist.
Gerade eben, vor dieser kaputten Szene, die sich auch etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde hinzog, war noch der J beim supernetten D.I.M. oben gestanden, und hatte den Boys Noize Mann während der „Arbeit“ voll gequatscht und besoffen beratschlagt. Den hat das dann sichtbar genervt. Der J sollte doch bitte mal Ruhe geben. Ich muss doch hier auflegen. Doch dennoch schickte er den J nicht weg, sondern wies den supersympathisch an, einen Schritt zurück zu gehen, um ihn mal „machen zu lassen“.

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Mit B war ich dazu herum gespakt auf der Tanze. Die Mundwinkel zeigten nach oben, die Augen glänzten; eigentlich ein wunderbarer Freundschaftsmoment, dabei so gesehen nichts Besonderes, denn gerade DESWEGEN waren wir ja hier. Deshalb hatten wir doch Eintritt bezahlt und die Gläser gelehrt.

Ganz am Anfang war da oben, im „Schwimmbad“, noch die letzten drei Lieder „der toten Crackhuren im Kofferraum zu hören. Die klingen etwa so wie die „Chicks on Speed“, nur waren die noch übler angezogen, konnten noch weniger singen, und der Sound war dazu noch richtig derbe überflüssig,

Deichkind für noch Ärmere. In Echt klang das sogar noch schlimmer.
Und Gott sprach und regierte: „Live ist halt immer anders. Irgendwie.“
Klare Ansage, Herr…

Unten im so genannten „Flammensaal“ war Balkandisco angesagt. Shantel legte da auf, der wohl so eine Art Berühmtheit in der Balkandisco-Szene ist, was mir sofort klar wurde, als ich den Tag zuvor zu meinem Auto ging und irgendwer irgendwo in der undurchdringlichen Dunkelheit meinte (mit Russischem Akzent): „Morgen ist Shantel bei Balkandisco in der Kantine.“ Und mir wurde sofort und ohne Umschweife klar, dass wenn ich in meiner Nachbarschaft mal Jemand als Deutscher verstehen kann, es sich um ein amtlich wichtiges Ding handeln müsste.
Balkandisco klingt so, wie man es sich vorstellt. Jenen, denen es an Vorstellungskraft fehlt hier ein Lied des Meisters himself, Shantel, was immerhin auch schon 6 Millionen Mal angeklickt wurde.

Balkan ist bei uns Pop. Warum wundert mich das nicht? ;D

Jetzt aber mal allen gespielten Rassismus und Zynismus beiseite: War eine witzige Vorstellung. Der große Flammensaal war gerammelt voll. Die Hände in der Luft und gute Laune aller Orts. Zwei „meiner“ Mädels waren extra und nur deswegen mitgekommen. Die tanzten dann da auch auf der Bühne etwas unbeholfen herum, und den Shantel freute sein Gig und machte es Spaß. Auch ein sympathischer Kerl – und weil D.I.M. schon wieder oben auflegte, und Shantel unten, das also extra und schon wieder so gebucht worden war, kann man diese Veranstaltung als die der sympathischen Plattenaufleger bezeichnen.
Ist doch sympathisch.
Der Rhythmus ist ein gewogener, wiegender Hängematten-Baumel-und-Schaukel-Takt; der Alkohol floss in Strömen, und die Leute hatten Spaß. So soll es sein. Fremde, andere Welt, doch lass da mal gut Spaß haben.
Oder noch besser: Mach doch einfach mal mit.
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Das ist kein Aufruf, kein Gute-Laune-Zwang; kein Faschismus in der Art, locker sein zu „müssen“, sich diesem endlos blöden und holen Diktat zu Unterwerfen, immer einen Scherz auf den Lippen zu haben, weil man ansonsten blöd und verkrampft ist, und nur der etwas zu sagen hat, der alles mit Leichtigkeit und Ironie nimmt, sondern einfach mal…

Schnitt

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Boris Dlugosch und Fukkk Offf im Rocker33, Stuttgart, der 11.12.2010

Nach der letzten Schlägerei in der S-Bahn (Merke: Die coolste Antwort auf einen blöden Spruch, ist nicht immer die Beste; die zwei Typen kannten sich vorher nicht – 1: „Jetzt pass mal bloß auf Mann. Ich bin ein böser Serbe.“ 2: „Soll ich dir sagen warum du in Deutschland bist? Weil deine Schwuchtel von Vater vor den Kroaten davon gelaufen ist.“ Wirklich. Respekt. Coole Antwort, aber das macht man nicht, wenn man alleine gegen 6 ist. Ich habe ja auch schon ein paar Mal eine aufs Maul bekommen, doch mit dem Typen und seiner Situation wollte ich gegen kein einziges Mal davon tauschen…) fand ich bei meinem Kollegen 😉 auf dem Kanapee einen dritten Mann vor. Neben den legte ich mich dann, und konnte noch geschlagene 2 Stunden schlafen. Mein Kollege schnarchte mir durch die Ohrenstöpsel hindurch (immerhin, der lag im Bett, zwei Meter entfernt), während der dritte Mann ein Schmuser war…

Dann wurden die Nachterlebnisse ausgetauscht. Kotze und Party da, bei mir ein Dirigent, der sich ein Bier bestellte, um es sich mit mir zu teilen – ich war totalst baff, dass er ausgerechnet von dem ganzen Tisch, voll gestopft mit Musikern und Mathematikern, gerade mich danach fragte, aber ich hatte auch als Einziger ein zweites Bier bestellt. Und wirklich schüttete er mir dann mein halbes Glas voll, was ich von ihm zwar irgendwie nett, jedoch ziemlich durch und prollig fand ;D Nebenbei: Es gibt auch Bier, das in kleineren Portionen als ein halber Liter serviert wird…
Überhaupt und sowieso war ich immer noch etwas baff über die wohltuende Normalität der Leute am Tag zuvor, die einfach und endlich mal keinen Dachschaden hatten. Noch mehr als ich den dritten Mann fragte, was heute noch „geht“, worauf er antwortete: „Kiffen bis zum Umfallen. Keinen Bock heute auf Freundin. Einfach einen schönen Tag daheim.“ Das konnte ich dann natürlichst absolut verstehen, auch wenn ich kein Kiffer bin, dass es jetzt doch das Geilste wäre, sich total und megamäßig heftig weg- und abzuschießen, sich total zu zerstören, mit Nadel im Arm (ok, „H“ war jetzt nie mein Thema, das ist eher eine Metapher), verdrehten Augen, wohligen, debilen Grinsen in der Fresse, um einfach und wieder mal vor der ganzen Welt davon und wegzulaufen – und da man (wir Alle) eben müde war, kam die Frage dann auf das Pep, dass einem den Elan verabreichen könnte, heute Abend nach Stuttgart zu reisen, um im Rocker heftig zu Punken („nur gegen die Müdigkeit“ – jaja klar)
Eine prima Scheißidee also.
Also Griff zum Handy. Wo der ist, und wo sein Material. Bis dann die Stimme der Vernunft einigermaßen durchkommt und meint: „Ja ne. Das machen wir lieber nicht. Ist doch voll kaputt und blöd. Das wollten wir doch nicht mehr anfangen. Denn. Das tut weder dir noch mir gut.“ Davonlaufen bringt nichts…
Da kam mir dann auch wieder einmal zu Bewusstsein, dass ich, auch wenn ich nicht zu den Bösen gehöre, wohl nicht der Umgang für hübsche junge normale Menschen bin. Dass man ihnen und sich das nicht auch noch antun will. Die auf dem Gewissen zu haben. Die zu beschmutzten… Wobei das natürlich auch Unsinn ist. Als würde man jemand jemals irgendwie zu irgendwas gezwungen haben, dass waren immer freie Entscheidungen – das ist wie im „Traum eines lächerlichen Menschen von Dostojewskij“, ihr wisst schon was ich meine…

Bei der frühmorgendlichen Zigarette (jaja…) wurde der Schlachtplan entworfen, wie das nun mit Stuttgart laufen würde. „Schlaf ist Kommerz“, das hat ja auch der Hardy mal gesagt. Mittags mit dem Zug zu mir heim, dann ein paar Stunden Schlaf, dann weiter.
Leider blieb der Zug zwischen Augsburg und München eine geschlagene Stunde liegen, was mir teure Schlafzeit stahl (ich muss schon ziemlich fertig sein, um in einem dieser neuen Züge schlafen zu können; die sind von irgendwelchen New Age Nazis so entworfen worden, dass man nur wie ein Gepäckstück dasitzen kann, ohne die Möglichkeit, seinen Kopf irgendwohin zu beten – nebenbei, ich habe Gedanklich schon eine Schleife entworfen, die man als Kopfkissen verwenden könnte, mhm) und auf meine Anrede an den Schaffner hin bekam ich die Antwort, dass an dem Problem der Zug schuld sei, da die Politik nicht die Besten gekauft habe, um mit den Worten zu enden: „Es geht eh alles den Bach runter…“
Ermutigender ging es nicht mehr…

Nach 2,5 Stunden Schlaf fühlte ich meinen Willen zum Wahnsinn geweckt – Red Bull in den Hals schütten, duschen (was gleichzeitig geht aber einen kleinen Verdünnungseffekt hat 😉 ), der erste Schnaps, dann rein ins Auto und wieder ab zu Bahnhof.
Kurz vor 12, aber lang betrunken kamen wir vor dem Rocker an (dass der Stuttgarter Bahnhof irgendwie zerstört war, sah ich nur an der Mahnwache draußen), wo sie natürlich erst vor kurzen die Türen aufgemacht hatten, so dass es ein hohles und doofes Geschiebe in der Menge gab. Das war aber noch gar nichts zu dem Gedrücke, das an der Garderobe entstand. Dass war schon barbarisch – und unendlich blöd. Der Männerüberschuss (nehmt das bitte wörtlich) viel uns schon draußen auf, und die Herren hielten nicht sehr viel vom Schlangestehen (davon abgesehen, dass man einfach wirklich die Türen um elf aufmachen sollte, wenn man es so ausschreibt – immerhin war bis 12 nur der Eintritt billiger – dann hätte es das Problem nie gegeben; das ist wie auf dem Berlin Festival, vlt sollte ich Crowd-Manager werden…)
Das Ganze hatte für mich von Anfang an einen ziemlichen Proletentouch. Zugegeben: Die Nu Rave Sache wird niemals Hochkultur sein (will sie auch gar nicht). Dabei finde ich den Begriff „Hooligan-Disco“ trotzdem schön zerstört, aber die Szene in Stuttgart hat ein Hype-Problem. Es ist wirklich ok und cool mal Konzertartig in einem Club einen draufzumachen, doch die Energie, die bei so einem Event freigesetzt wird, sollte dann auch nicht in planlosen Fußball-Gegröle/Gehabe untergehen. Klar macht es Spaß mitten auf der Tanzfläche bei Boris Dlugosch bei kratzigen, fiependen Boys Noize Krach durch die „Wall of Death“ zu hopsen und zu pogen. Dennoch sollte dass bei den Höhepunkten der Nacht, und nicht inflationär geschehen – oder von Posern inszeniert werden; die Bierdusche musstest du machen, hä R? 😉 Aber es hat auch Spaß gemacht ;D
Es war nur einfach zu viel an Vielen. Normal bin ich der Typ, der sagt: „Umso mehr Leute, desto besser.“ Etwas zuviel war es dann doch. Ich denke noch immer gern zurück an meine erste Nacht im Rocker33 mit Mister Oizo, und das war, nun ja, natürlich, schon Gläser an die Wand, Pogo und Schrammen, Blaue Flecke und Schürfwunden am Körper, doch es war einfach nicht so platt und flach; sagen wir es so: Die Musik rief die Momente hervor, nicht der Alkohol. All das geschah im richtigen Augenblick. Ich rappelte mich lachend wieder vom Boden auf, und dann ging es weiter, weil der Sound einfach so drückend und so fordernd war, nicht weil man es „eben so macht“.

Witzig war dennoch das Gesicht meiner besten Freundin, die mit mir früher nur auf Technopartys gegangen ist, und dieses Tohuwabohu nicht kannte. „Vor einem Jahr war das doch noch ganz anders!!“ Ungläubiger Blick :)) Dennoch finde ich den Ed Banger Sound viel besser zum Feiern als das Kettensägen und Sirenengekeife der Boys Noize Ära (in der wir uns seit Anfang des Jahres befinden); es ist halt nicht so blöd und ewig das Gleiche.
Auch Herr Boris Dlugosch spulte nur – zwar gut und mit einem hohen Fun-Faktor, das will ich nicht klein reden – das Boys Noize Records Einmaleins herunter. Während man drin steht macht das Spaß, keine Frage, doch Überraschungen gab es leider gar keine. Austauschbar, schade.

Es ist so wie ich es in meinem vorvorherigen Beitrag vermutet hatte: Die Electro-Sache wird langsam inflationär. Der Zulauf ist zu groß, die Qualität der Partys nimmt leider langsam ab (noch mal: Siehe Schranz – progressiv Techno – und Minimal) – ob es da noch hilft auf das neue Album von „Justice“ zu hoffen, ist schwer zu sagen; aus dem Nu Rave/Electro wird eine Zirkusnummer. Die macht Spaß, keine Frage, aber sie hat immer weniger dieser Momente zu bieten, die ich so sehr liebe, eben, wie gestern beschrieben, diese Augenblicke der Schweißtriefenden Entrückung. Das hatte ich gestern schon auch, diesen Selbstverlust in der Musik – nicht in der Menge aber, sondern weiter hinten bei den Frauen (jaja, ich weiß wie das klingt) wo ich zu den Tunes von Fukkk Offf tanzen konnte. TANZEN darum sollte es gehen, und wenn das auch mal zu Pogo umschlägt, gern. Doch eine Nummer sollte daraus nicht werden.

Fukkk Offf spielte eher eine technoidere Art des Electro – Hands up, ja klar! – aber eben auch Tanzbar. Dennoch hätte ich mir von ihm mehr erwartet. „Rave is king“ hin oder her.
Vom Kopf her wollte ich auch einfach nur noch Abschalten, als zu Fukkk Offf abging. Beste Freundin – einmal im Jahr trifft man sich nur noch – hin oder her. Ich wollte diesen Moment der Entrückung haben, und ich bekam ihn auch. Abschalten wollte ich. Mein nerviges, handelndes Ich verlieren, um zu meiner Basis zu finden. Ich wollte glücklich sein, mit einem reinen, erledigten Gefühl der Erschöpfung in meinen Muskeln. Den Alkohol herausschwitzen, und normal werden – komisch, wenn ich nach so einem Getanze den schwer hineingeschütteten Alkohol wegverarbeitet und herausgeschwitzt habe, geht es mir immer am Besten.

Hätte ich aber gewusst, dass meine Freundin und ihre Bekannte schon um 4 Uhr gehen würden, dann wäre ich nicht ganz so vehement und lang beim Tanzen geblieben. Plötzlich war es sechs Uhr, Autodidakt spielte ein Okayeness, dabei nicht gerade überragendes Set und mein Partner lag zerstört in der Ecke – zwar wollte er sich noch etwas Aufstellen, doch das hatte allen Anschein nach wohl nicht mehr geklappt. StuppsStupps… Lebst du noch? Bist dus überhaupt

So saß man da. Müde und belustigt. Von sich selbst. Von der Szene hier. Den Leuten. Führte ein Gespräch mit einem jungen Pärchen, die erzählten dass das Rocker33 im Zuge von Stuttgart21 eingestampft werden würde, was ich durchweg als positiv ansah. Weg mit dem Alten. Her mit der Erinnerung.
Einstürzende Neubauten.
Der nächste Club kommt bestimmt. Irgendwo. Dort. Wo es keiner erwartet.

Die kleine Uffie rappte dann doch noch einen Ed Banger Song raus

Und ich saß da und lächelte.
Was war denn das wieder für eine Woche gewesen? Hard Rock, Symphonie und Electro. Irgendwie gehörst du nirgendwo dazu. Ob bei den Jungen, oder den Alten. Bist zerstört – dir gefällt das – und willst dennoch kultiviert und verkopft sein. Willst freundlich sein, und doch ein Arschloch. Geliebt und gehasst werden. Wie war das mit Nietzsche 🙂 „Man muss noch etwas Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern zu gebären“ (klar, jetzt fällt mir das Zitat ohne Problem ein 😛 ).
Dann geh doch noch mal tanzen. Mit oder ohne Sterne.
Und dann geht man. Die Musik ist scheiße, doch es macht Spaß :))
Du bist müde, aber zu aufgeweckt, um zu erlahmen.
Plötzlich sitzt man in einem Kuhkaff in seinem laufenden Auto, Polizeibeamten sehen dich an. Du nickst ihnen leise lächelnd zu. Und sie lassen dich laufen.
Ist doch noch mal gut gegangen…. Oder?

Ende Teil 2. Fassung 1.

Die Nacht nach heute – Stuttgart kaputtraven

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Ich habe den Boris noch als besten House-Dj der Nation in Erinnerung, jetzt macht er auf Boyz Noize Electro. Hm. War irgendwie zu erwarten, dass auch die „normalen“ Techno-DJs auf den Nu Rave-Hooliogan Disco-Electro-Zug irgendwann einmal aufspringen werden. Das ist dann wohl der Anfang vom Untergang der Szene.
Siehe:
Progressiv Techno (Schranz)
Minimal

Gerade hatten wir es im Dialog, dass „Extrawelt“ (bald in Augsburg) noch die richtigen guten (auch meiner Meinung nach) Minimal-Burner rausgehauen haben (wie der Hawtin), bis dann wirklich ALLE diese Musik machten, und die Qualität unter der Quantität der Produktionen zertrümmert wurde.
Dennoch freue ich mich auf einen schönen Abend, mit den unterschiedlichsten Freunden, und ein paar alte, sowie neue Gesichter, die ich dort (vlt) treffe.
So:
Here we go!