Juicy Beats Festival im Dortmunder Westfalenpark – Rückblick 2017

Was sind die Dortmunder nur für Proleten? Auf der Hinfahrt im RE hatte ich ehrlich das Gefühl, dass die Proletisierung des Abendlandes im Ruhrgebiet vor ihrer Vollendung steht. So eine Aussage ist vor allem eines: Ziemlich unfair. Besonders wenn man wie ich ein Fan des BVBs ist und es (fast) die gleichen Leute sind, die den Verein mit ihrer Verve nach vorne peitschen. Wie hätte es der Herr denn nun gerne? Es war aber auch wirklich furchtbar mit diesen ganzen Jugendlichen und ihren Mischgetränken nach Dortmund rein zu fahren. Lauter dicke Frauen mit Blumen in den Haaren. Und die üblichen Dortmunder Discopumper. Nicht dass ich was gegen beleibtere Frauen und ihre Assis hätte. Nur so komprimiert in einem engen Raum. Mit Boxen an und volle Röhre Chart-Musik: Anstrengend.

Auf dem Festival selbst gab es nur an der Hauptbühne eine große Proletendichte. Dort. Wo der moderne Hip-Hop graust. Ja ja. Ich bin ein alter Mann. Doch das ändert nichts daran, dass die Herren von RAF Camora keinen Flow haben. Das konnte man sich ja gar nicht anhören. Obwohl ich mit deutsch oder anderssprachigem Hip-Hop nichts anfangen kann, war ich schon auf einigen Hip-Hop-Konzerten. Und deswegen mute ich mir auch das Urteil zu, dass die Jungs zwar nicht rappen können, die Menge aber ganz gut bespaßt haben.

Wir waren eh nur wegen Bilderbuch da. Die kamen da gleich am Anschluss. Zwar wollte ich auch Sinkane hören, leider sagten die ein paar Wochen vorher alle Auftritte in Europa ab, ohne einen Grund zu nennen. Also musste Bilderbuch es richten. Und sie waren ziemlich gut. Die Combo hat eh ihren ganz eigenen Stil, so irgendwo zwischen Pop, Hip-Hop und Disco, der zur Zeit ziemlich einzigartig ist. Nicht zu vergessen diesen besonderen Charme den die Österreicher nicht nur auf Platte versprühen, sondern auch bei ihren Live-Auftritten. Eine Stunde Bilderbuch hat Spaß gemacht – gleich Karten für die nächste Club-Tour gekauft. Sie spielten alle ihre Hits. Wir schmoften und tanzten da so herum. Auf dem Hügel. Abseits der Meute. Lachten. Stießen an. „Frinks!“ Maurice ist einfach ein super Frontmann. Und diese Gitarre dazu: Weltklasse.

Das „Juicy Beats“ wird im Westfalenpark in Dortmund abgehalten. Ich war da auch schon mal so, absolut geniale Location. Mit fast schon unzähligen Bühnen auf den tausenden Quadratmetern. Dutzenden Fressbuden und Bars. Ein absolutes Big-Event. Wenn nur. Leider leider leider. Das typischste aller Festival-Probleme nicht gewesen wäre: Zu wenig Toiletten. Als Mann konnte man natürlich an jeden Busch gehen. Als Frau hatte man da richtig ein Problem. Eine halbe Stunde (!) für einen Toiletten-Besuch anstehen geht halt leider gar nicht. Und ich habe und hatte noch nie ein Problem wenn die Damen auch die Männer-Häuserl benutzen. Nur wenn die besoffen Tussis einem bei der Gelegenheit auf den pissenden Schwanz starren und sich dann mit ihren Freundinnen darüber unterhalten, ist das einfach nur – siehe oben – absolut asozial.

Ansonsten war es ein schöner Festival-Tag. Auf der Second-Stage spielten die Mights Oaks ihren Indie-Kram. Ich ging dann aber doch lieber zum Kitt-Ball-Floor. Da legte nämlich Dirty Doering auf. Und dass sehr gut. Der Kater-Mukke-Betreiber haute ein sehr tanzbares, kickendes Set raus. Schön mit House so zwischen drin. Nicht zu hart. Aber auch nicht zu egal. Das hat mir seit langer Zeit wieder Spaß beim Tanzen bereitet. Und dort in der Nähe gab es auch Jägermeister. Sehr schön.

Wir blieben nicht allzu lange auf dem Festival (es war der letzte Urlaubstag) und so hörten wir uns auf der Second Stage noch „Alle Farben“ an. Als altes Techno-Urgestein hatte ich gleich gar keine Probleme mit seinem „Electro“-Set (wenn man es denn so nennen will. Oder Deep House… Das war einfach nur House). Kommerziell. Okay. Aber doch nicht mit zu viel Törööö oder sich aneinander reihenden Drops. Hat mich an den Sound von Low Spirit aus den Nuller Jahren erinnert. Mir doch egal wie viel Milliarden Klicks der mit seinem Radiogedudel der „Alle Farben“ auf Youtube hat. Uns. Hat es Spaß gemacht. Ganz ohne Kulturkampf.

Uns entging dann noch Lari Luke a.k.a. Larissa Rieß. Die hätte ich mir gerne auf dem Silent-Floor angehört. So mit Kopfhörern. Das wäre sicherlich lustig gewesen, wenn der alte Herr nicht schon viel zu platt gewesen wäre.

War eine okayne Party mit wirklich viel zu vielen überall verstreuten Bühnen. Mit zu viel Proleten auf und an der Hauptbühne. Aber was soll es? War ein guter Tag. Heja BVB.

Und ich fand es lustig dass es nur Schwarze waren die dort mit Rucksack Bier verkauften. Da wurden endlich mal neue Klischees geboren. Nette Jungs.

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Singoldsand-Festival 2016 mit u.a. Bonaparte

 

Ich stelle mir das so vor:

 

„Hey Bonaparte! Wollt ihr ein Festival headlinen?“

„Ja klar! Wo ist es denn?“

„In  (Räusper)München.“

„Wo?“

„(Unverständliches)München.“

„Ach in München? Auf jeden!“

 

Sie spielten dann doch in SCHWABmünchen, einem 13000 Seelen-Kaff.

Bonaparte auf einem Festival in Schwabmünchen klingt wie ein großes Missverständnis. Denn auch wenn die Band um den großen Diktator nicht mehr der heiße Scheiße ist, und nie wirklich Mainstream war, ist die Strahlkraft der Band größer als die des Kaffs. Wer sich aber gestern auf dem Konzert auf dem Singoldsand-Festival als anwesend präsentierte, der musste verstehen, dass gerade solche eine Band, die vom Publikum wegen ihrer ausschweifenden Bühnenshow als anarchistisch und promiskuitiv miss- und doch richtig verstanden wird, mehr auf das Land gehört als in die Großstadt, denn auf dem Land sind Bonaparte immer noch und immer ein Ereignis. Hier wird man noch lange über den „legendären Auftritt“ der Band sprechen, während die Band in der Stadt schon längst für einen kontrollierten Absturz steht, der immer gleich endet. Die Stadt ist satt und weiß schon längst nicht mehr was es für einen Jugendlichen bedeutet einen „revolutionärem Akt“ beizuwohnen. Auf dem Land dagegen brachen Dämme.

Es ist nun einmal was vollkommen anderes in der Stadt aufzuwachsen als auf dem Land, denn als pubertärer Jugendlicher muss man in ruhigeren Gefilden viel mehr Energie aufwenden um gegen den Druck der Gesellschaft zu rebellieren. Du kannst nicht nur in ne S-Bahn steigen und in ne „dunkle Ecke“ fahren. Du musst dir das selbst aufbauen. Du kannst  nicht nur mitlaufen: Du musst das Leben wollen.

Das Singoldsand-Festival ist aber mehr als die geplante Provokation eines Schweizers, der seine Band in Barcelona gegründet hat, aber wegen ihrer Attitüde immer wieder mit Berlin gleichgesetzt wird. Das Festival ist, gerade wegen seiner angenehmen Kleinness, das am Schönsten gemachte Festival, das ich seit langem besucht habe.

Jetzt könnte wieder des Ausdruck „familiär“ auftauchen, den lasse ich aber bewusst weg, in der Erinnerung an das Obstwiesen-Festival letzte Woche. Das Sindgoldsand-Festival (benannt nach dem dortigen Flüsschen wie mir gesagt wurde) ist mit unglaublich viel Liebe zum Detail mitten in die Kleinstadt gestellt worden und ist in jedem Fall einen Besuch wert. Gestern besonders, da es ENDLICH einmal in diesem Sommer sogar noch geiles Wetter oben drauf gab.

Die Leute waren super entspannt. Saßen, liefen und tanzten um ihre zwei Bühnen herum. Und mittendrin gab es noch Blechblas-Sound und oh Wunder! Das fügte sich super ins gesamte Geschehen ein. Kleine Kinder neben Jugendlichen, neben alten Säcken. Und. Es gab keine von mir beobachteten Reibungspunkte.

Man ging umher, saß auf Biergarnituren, im Pavillon oder auf der bloßen Wiese, während lachende Tweens vor der zweiten Bühne im Wasser tanzten. Es war. Ideal.

Auch die Musik war gut. Nichts zum Durchdrehen, dafür mit dem gewissen, richtigen Dreh. Sei bei Nospam auf der kleinen Strandbühne oder drüben auf der großen Bühne bei Graham Candy. Nichts zum Durchdrehen. Aber zum RICHTIG fühlen. Wir schmunzelten zu Loisach Marci, der es fast (fast) schaffte elektronische Musik mit traditioneller bayrischer Musik zu verbinden. Die 2 haben gut angefangen, verstolperten es dann trotz guter Beats, Acid-Tune und Alphorn durch die ein wenig zu penetranten Lyriks.

Bonaparte haben ich schon 4 mal live gehört, gesehen und auch meistens ziemlich derbe abgefeiert, d.h. mit Pogo, herum jumpen, schreien, was halt zu so einer Show dazugehört. Das ist nun aber auch schon ein paar Jahre her. Wir (meine Begleitung und auch) waren auf der letzten Tour des Diktators gewesen, und damals war die Band zu einer Nummer verkommen, eine Karikatur ihrer selbst. Es gab  keine wirklich frischen Ideen mehr und wir hatten das Gefühl, die Band spielt am Publikum vorbei, sie nahm es gar nicht wahr.  Deswegen war ich kritisch.

Vor uns – wir saßen erst mit dem Rücken und standen dann während des Konzerts in der ersten Reihe – tanzten kleine Mädchen um die 10 Jahre  zu imaginärer Musik. Und das war sehr süß anzusehen. Nur wollte diese Familienfreundlichkeit des Festivals nicht zu Bonaparte passen, weswegen ich schon vor dem Auftritt über eine „entschärfte Show“ fabulierte. Die gab es dann zum Glück nicht. Die Tänzer und Tänzerinnen um die Band waren genau so, wie man es kannte. Voll mit Sekt, Glitzer und am Ende splitter nackt, nachdem über eine Stunde lang das Wort und Material der „Reizwäsche“ stark provoziert und in Szene gesetzt wurde. Es gab auch eine Gummiboot-Fahrt durchs Publikum (was immer gut ankommt nun aber wirklich nichts Neues ist) und zwei sehr Körperbetonte Ausflüge des Diktators selbst in die Menge, ala StageDiven und La brass banda. Die Nähe zum Publikum die bei der letzten Tour fehlte war wieder da.  Und wie. Die Leute feierten dass und ich glaube auch der Band hat das sehr gut gefallen. Gerade bei den Zugaben sah man die lachende Genugtuung der Performer Schwabmünchen im Laufe einer Stunde komplett herumbekommen zu haben.

Es ist immer sehr schwer als Besucher zu beurteilen, wie echt das Lachen der Künstler ist, wenn man aber sah wie Bandkopf Tobias Jundt beim StageDiven von Wasserpistolen nass gespritzt wurde und er sich darüber und dabei kaputt lachte, musste sich das einfach echt anfühlen.

Für unsere kleinen Mädchen in der ersten Reihe war das nach einer halben Stunde zu echt, und nach zu viel nackten Männern und Frauen gingen sie einfach, was ich für gar kein schlechtes Statement gehalten habe: Kinder brauchen keine Grenzüberschreitung, die können einfach so Spaß haben. Die brauchen keinen verkleideten Typen der einen Berg Croissants aus seiner Unterhose zieht, anbeißt und in die Menge wirft. Kinder sind einfach Kinder. Und wir Erwachsenen werden das niemals mehr sein, egal wie angestrengt blöd wir uns auch anstellen.

 

„Bonaparte“ als Band sind aber mehr als nackte Titten und Pimmel. Das ist keine Proleten-Truppe. Was auf der Bühne geschieht ist eine an das Varieté angelehnte Kunstform. Klar ist das auch geil. Klar soll das auch erregen. Aber es sind nun einmal keine billigen Schlampen auf der Bühne und auch kein Perverser. Das ist infantile Spaßkunst. Und wer nach dem Konzert in die Gesichter der Menschen blickte sah vor allem eines: Ein kollektives Lächeln. Und so muss man aus einem Konzert rauskommen.

Bei all dem Schauwert vergisst man gerne die Musik. Bonaparte sind gute Musiker und haben auch ihre Hits. „AntiAnti“ war der Opener und dann wurde so gut wie alles gespielt was man gerne mochte, mitsangen und mitsprang (bis aus ein zwei Lieder, die man vermisste, das gehört aber auch dazu). Ich war leider überhaupt nicht mehr Textsicher und auch die Herumhüpferrei ließ ich mit meinen bald 36 Jahren sein. Das sollten die Jungen machen. Jedoch. So Herumstehend kam ich mir alberner vor als in der Menge am Schwitzen und Schreien.

 

Nach dem Konzert stand der kleine, große Diktator noch am Merch-Stand und quatsche mit den Leuten. Sehr sympathisch.

 

Wir sind dann auch bald in unsere Autos gestiegen und in verschiedene Himmelsrichtungen gefahren. War ein schöner Abend der viel Spaß gemacht hat – nächstes Jahr gerne wieder.

 

Das Obstwiesenfestival 2016 mit u.a. Antilopengang

Das Obstwiesenfestival 2016.

Das was? Obst-Wiesen? Festival? Ist das so mit Hump-da-da-Blechmusik, Trachten und Obstlern? Drehst du jetzt völlig ab?

Nö. Obwohl ich dort schon einige Obstler getrunken habe.

Ich war durchaus überrascht als ich das Plakat zum Festival auf der Toilette in der „Kantine“ gesehen hatte: Blood Red Shoes, die Nerven, Antilopengang, Algiers… Auf dem OBSTwiesenFESTIVAL bei Ulm – und das Ganze sogar noch umsonst. Ja richtig, echt umsonst.

Nun ja. Wir kennen diese „Umsonst“-Festivals. Da bekommt man, wofür man bezahlt hat, nämlich einen alten… Schlechte Bühnen, miese Planung, katastrophale Bands und wenn es denn ein Camping gibt, ist es unter dem Niveau des Französischen Russlandfeldzugs von 1812.

So ist das Obstwiesenfestival (OWF) nicht.

 

 

 

Da war ich sogar richtig beeindruckt was die Veranstalter hier auf die Beine gestellt haben. Nur das Parken und das Campieren musste bezahlt werden (weiterhin selbstverständlich für die Versorgung des leiblichen und geistigen Wohls) und dafür bekam man einiges geboten. Jetzt mal abgesehen von den internationalen und nationalen Bands, die zwar keine Big-Player sind (es vielleicht aber noch werden), dafür aber richtig gute Musik machen; ich habe auf vielen Bezahl-Festivals schon viel schlechtere Bands ertragen müssen, bis der Headliner die ganze Chose gerettet hat. Das ganze Festival-Gelände war natürlich sehr klein, wohl aber mit sehr viel Liebe zum Detail geplant worden, besser als bei vielen 30 Euro-Festivals.

„Familiär“ ist so ein Wort dass sich in dem Zusammenhang bei Festivals gerne aufdrängt, was natürlich ein absolut abgetragenes  und überbelastetes Klischee ist, denn nicht jedes Festival kann familiär sein; und wieso überdehnt man überhaupt den Begriff „familiär“, wenn es im Privaten, in der Familie dieser Ausdruck nur noch sehr selten gibt? Es bedeutet in dem Zusammenhang einfach eine gewisse Lockerheit, gepaart mit dem Respekt vor der Leistung und dem Verhalten anderer, gemischt mit nicht allzu großer, das Individuum nicht einengender Professionalität. Chillig soll es halt sein.

Und das ist das OWF – bis auf diesen debilen  Flammkuchenverkäufer, der mich angewichst hat weil ich mich vor dem Regen unter seinem Dach untergestellt habe, obwohl ich nur darauf wartete, bis meine Freundin einen seiner vor Bakterienwimmelnden Produkte gekauft hat. In der Hölle ist ein Extraplatz für Typen wie dich reserviert.

 

Ja, es hat später geregnet – da kann aber kein Veranstalter was für. Und diese Festival-Session hat es in diesem Bereich schwer erwischt, nicht nur uns gestern.

 

Die gesamte Musik auf der Party hat mir gefallen. Angefangen von „Isolation Berlin“, die mich an vergangene 80ger Jahre Deutschrockzeiten erinnerten und einfach ordentlich klangen. Drüben im Zelt, auf der zweiten Bühne gefielen mir Bosco Rogers noch besser.

 

Nach all den Indie-Rock-Jahren (um dem viel zu viel davon) war es eine angenehme, ja, schon richtig fällige Erleichterung eine gute Mischung aus Rock´n Roll und Blues Rock zu hören, in der endlich mal wieder die Gitarre mehr Luft und Platz zum Atmen bekommt (man nennt es „Solo“ oder auch Leadgitarre). Der Sound war englisch poppig rockig eingängig und die Köpfe und die Schultern des Publikums wackelten und nickten. Zudem war es als männlicher Publikumsbesucher auch mal eine erfreuliche Abwechslung, eine „Nico“-mäßige Rasseblondine im engen Kleidchen an den Synths zu sehen. Gibt eh genug Sausage-Party auf den Bühnen dieser Welt. Doch. Ja. Bosco Rogers überraschten und überzeugten mich. Da werde ich später mal nachgoogeln.

 

Draußen. Die Schweden. Vita Bergen standen auf der Bühne und auch die klangen verflixt gut. Richtig poppig mit starken Gesang, der mich an den „Killers“-Sänger erinnerte. Musikalisch ein wenig „MGMT oder Arcade Fire“, so steht es immerhin im Booklet zum Festival.  Vita Bergen traten wie eine große Band auf und wirkten auch so, nur ohne abgehoben zu sein. Das war Alles sehr gut – und auch noch umsonst.

Dann kam der Regen. Der Regen trieb uns ein wenig umher bist wir auf dem Sitz-Sack im Red Bull Zelt trockene Ruhe fanden. Es war starker Regen, wenn auch kein Apokalyptischer. Gehört halt leider auch dazu.

Als es nur noch müde tröpfelte standen wir vor der Bühne bei Antilopengang, dem Headliner der Nacht. Ich war da schon angefressen wegen der Flammkuchen-Geschichte, und dieses Hip-Hop-Zeug, tja, das war noch nie so meins. Dann wurde auch noch verkündet dass Algiers ihren Flieger verpasst hatten und mir war klar dass meine Freundin keine Lust hatte bis 1 Uhr nachts zu warten bis unsere Wunschband überhaupt einmal anfangen würde – damit war sie gestrichen.

Die „Antilopen“ sind eine dieser neuen ironischen Hip-Hop-Bands mit Aussage – und ich mit meinen 35 Jännern fand die furchtbar blöd. Klar sollte diese ganze Attitüde nicht zu ernst genommen werden, doch wenn man über diese doppelten, bald dreifachen Ironie-Ebenen hinwegsah, standen da einfach nur ein paar Komiker auf der Bühne, die zwar so taten als wären sie nicht die hellsten Köpfe und mittelmäßige Performer (weil Meta, Meta 😉 ). Nur. Wenn man sich über andere Hip-Hop-Acts lustig machen will in denen man ihr Auftreten kopiert, kann es halt auch sein dass man genauso scheiße rüberkommt, wie man die anderen findet. Ironie auf der Bühne ist sehr schwer zu vermitteln, besonders wenn der Konsument (also ich) sich vorher nicht schlau gemacht hat und das für bare Münze nehmen muss, was einem da serviert wird. „Du hast den Witz nicht kapiert“, meinte mein Herzblatt zu mir. Und ich, ein wenig gekränkt konnte dazu nur antworten: „Ich hab mir die Texte angehört. So klug und witzig wie die sich halten, sind sie halt auch nicht.“

Man kann natürlich z.B. auch  Scooter on stage nachmachen um sie zu veräppeln: Doch man darf dabei auch nicht vergessen, dass man einfach nur Scooter spielt und dabei abfeiert – egal welche Position man im Hinterköpfchen dazu einnimmt. Ich fands doof und wenig kreativ: Die Leute um mich herum sahen das aber ganz anders. Die fanden es geil, machten ein wenig Kindergeburtstagsparty dazu, fanden sich unglaublich subversiv dabei auch noch zu kiffen, sprangen auf der Stelle, pogten und machten einen niedlichen Circle –  und damit will ich es gut sein lassen.

Es muss ja nicht immer alles mir gefallen. Da große Mehrheit ist da natürlich viel wichtiger. Und die haben es ordentlich abgefeiert.

 

Also keine Algiers für uns. Dafür hörten wir den furchtbar lautesten Soundcheck an, dem ich jemals beiwohnte. K-X-P hießen die drei Trommeljungs. Und danach ging es ziemlich bald Richtung Heimat.

Mir hat es sehr gut auf dem OWF gefallen und will es weiter empfehlen. Bin gespannt wer nächstes Jahr kommt. Und wie es nächste Woche auf dem Singoldsand Festival wird 🙂

Auto.Matic.Open. VS Audiogate Summer Fest

In meiner HImmelsrichtung gibt es nicht gerade viele Open-Air-Partys. Blöd wenn die auch noch am selben Tag sind… 9/10 Juli… Hm…

Das bessere Line-Up ist auf dem Audiogate. Nur die besseren Freunde auf dem Auto.Matic… Da ist die Entscheidung leider leicht…

Böh… Blöde Freunde 😉


<p><a href=“https://vimeo.com/78732752″>auto.matic.open</a&gt; from <a href=“https://vimeo.com/juergenbranz“>J&uuml;rgen Branz</a> on <a href=“https://vimeo.com“>Vimeo</a&gt;.</p>

Modular Festival 2016 – Festival-Rückblick

Bei so einem Umzug zeigt sich zwangsläufig, dass ich kein besonders begabter Handwerker bin. Wobei das Dinge sind, die man lernen kann, zeigt man die Bereitschaft dazu. Die Erfahrungen macht es aus. Festival-Erfahrung dagegen habe ich in meinem Leben sehr viel gemacht. Und. Kurioserweise würde ich weder das Eine noch das Andere als weniger wichtig betrachten.

 

Zum dritten Mal also auf dem Modular-Festival, welches ich im ersten Jahr eher belächelt habe. Typischer Augsburger Kinderkram… Mann kam ich mir früher lächerlich cool vor… Heute, im gesetzteren Feieralter finde ich es dort viel entspannter als auf den gigantomanischen Festivals, auf dem sich die Leute tottreten und zusammenzwängen. Foo Fighters oder Chemical Brothers gibt es hier natürlich keine, dafür eine kleine aber feine Musikauswahl. Ja. Das Modular hat gerade die richtige Größe um ein angenehm Minimassenevent zu sein.

 

Bereits also das dritte Mal sitzt man auf der Wiese, trifft Freunde und Bekannte aus Augsburg, die man nur zwei oder drei Mal im Jahr außerhalb von Facebook zu Gesicht bekommt, gibt sich Lebensupdates, während man in die Sonne blinzelt, das Bier im Plastikbecher in der Hand.

 

Die große Bühne haben die Veranstalter so belassen wie die letzten Jahre, die kleinere, zweite Bühne (siehe Foto oben) wurde klugerweise ein wenig nach hinten verschoben, so dass mehr Räum zwischen den Klangräumen entstand. Es hat auch nicht gepasst, wenn die Musikgewalten aus den verschiedenen Horizonten im Wettkampf standen.

Irgendwann wurde auch vermeldet, der Donnerstag sei ausverkauft, was das Alles noch viel angenehmer machte, denn obwohl wirklich Massen von Parade-Hippstern gekommen waren (so Berlin 2010 mäßig) hatte man immer Raum um sich wohl zu fühlen, Raum um sich zu bewegen, zu liegen und zu stehen. Das ist wichtig, denn es baut Stress ab. Und Stress verdammt noch mal haben wir im Alltag doch mehr als genug oder?

 

Das einzige „Problem“ war das Indie-Line-Up dieses Jahr, auch wenn Namenhafte Bands geladen wurden. Der Sound der Marke „Im Zweifel eher schlecht gelaunt bis melancholisch“ ist für meinem Geschmack nicht sehr Open-Air tauglich, ganz gleich ob die Bands aus Aichach oder wie „Blaue Blume“ aus Dänemark kommen. Das hörte man sich so an, war jedoch viel zu gut drauf um sich  von dem speziellen Vibe dieser Musik einsaugen zu lassen.

Da wandelte man doch lieber umher. Aß etwas veganes. Oder kaufte sich Steine bei „Wildling“. Oder sah sich das Vinyl-Cap bei „Degree“ an…

 

 

Bei „Get Well Soon“ standen wir ganz, ganz vorne, im Regen, und sahen der Gruppe um Konstantin Gropper zu, wie sie selbst ihre Anlage einstellten. So etwas ist immer sympathisch. Ich mag „Get Well Soon“ seit vielen Jahren, hab sie auch ein paar Mal schon live gehört, nur krankt ihre Musik an dem oben erwähnten Problem: Dass, wofür Festivals heute stehen, dieses „Kraftklub/David Guetta-Mitmachen-Ding“, bei dem die Musik quasi in die Interaktionen der Crowd ge-embed werden, fehlt hier vollkommen. Ganz im Gegenteil: Take it or leave. Dabei war  es wirklich sehr amüsanten Bandleader Konstantin seinen absolut trockenen Humor um die Ohren geschlagen zu bekommen (Stil-Blüten? Statt „Wir sind Get Well Soon“, kündigte er die Band nach dem zweiten Lied als „Wir sind De Pres Sion an.“ Was noch getoppt wurde durch seine ironische, von sich selbst belachte Frage an die Menge: „Seid ihr auch alle gut drauf?“). Der Konstantin tritt eh jedes Mal so abgeschrubbt künstlerisch verbrämt auf, dass es immer eine Freude ist. Seine Schwester Verena neben ihm bringt dagegen die geerdeten Gefühle rüber. Einfach immer wieder nett anzusehen.

 

Obwohl ich die ersten drei „Get Well Soon“ Alben besitze, wundere ich mich jedes Mal wie wenig ich als Kulturbanause da mitsingen kann und wie wenig der catchigen Lieder von ihnen auf Festival-Shows intoniert werden. Nun. Es war auf jeden Fall ein musikalisch tolles Konzert, das den Leuten die zuhören können auch viel mitgab.

 

Danach sind wir rüber zu den Wurzeln. Zum House/Minimal-Floor, wo alte Hits ausgegraben und beschankt, teilweise sogar betanzt wurden. Der elektronische Chill-Out-Floor, warum nicht?

Einen Cuba Libre bitte. Danke. Den Rest kannst du behalten.

Nach einer geschlagenen Stunde Umbaupause spielt der Headliner dieses Abends, Dillon. Auch nicht gerade die Partymucke. Das Problem mit Dillon in diesem Fall ist nicht das sie nicht singen könnte oder schlechte Musik schreibt: Wie sie sich live präsentiert geht einfach gar nicht. Sie am Keyboard, noch ein Typ links von ihr an… Maschinen. Dahinter je ein Scheinwerfer… Und dafür bauen die ne ganze Stunde auf…

Das soll natürlich eine gewisse Stimmung vermitteln, passt jedoch besser in eine Kellerkneipe als auf ein Open-Air-Festival. Und was auch gar nicht ging waren ihre Mitsing-Instruktionen ans Publikum: Bitte nicht zu laut und zu überspannt singen! Nicht aus dem Rhythmus fallen! Dazu wertende, abwertende Handbewegungen, die sehr arrogant herüber kamen (siehe als Vergleich das Ende der Depeche Mode Live DVD „Devotional“, bei dem Dave Gahan am Ende seinem Publikum auch so was vor den Latz knallt). Das sind nun einmal nicht die Wiener Sängerknaben sondern Normalverbraucher dort zu deinen Füßen, Gör.

Die Musik war okay, elektronisch poppig, ganz nett, für meinen Geschmack nur nicht besonders relevant oder innovativ. Nichts. Was man in ähnlichen Nuancen nicht schon woanders gehört hat.

 

Danach sind wir ziemlich bald, sehr gut gelaunt nachhause.

Mr. Oizo @ Sonne Mond Sterne Festival

Das war damals schon ein legendäres Live-Set. Obwohl. Die große Electro-Zeit damals auch schon wieder vorbei war.

Es hat schon einen Höchstgrad an Ironie das ich genau dieses Video ausgewählt habe, denn damals ging mir dieses andauernde WIRMÜSSENUNSJETZTHINSETZENUNDHOCHSPRINGEN tierisch auf die Nerven. Plötzlich MUSSTE man das machen, bei jedem Electro-Set.

Doch der Schauwert ist nicht zu leugnen.

Ach, ich habe damals ja auch ein Video auf YouTube hochgeladen

An den schon zu dieser Zeit bekannten Film-Regisseur musste ich gerade denken, da ich seine – mehr als typische  – EP vom letzten Jahr gerade gehört habe. Being flat. Da bin ich aber platt…

Zu wem ich tanze – Update

Im November spielen „the prodigy“ in München. Soll man dahin gehen? Wie oft habe ich die schon gehört? Für solche Fälle hat man als Blogger natürlich die ANGEBER-Liste, mit allen Acts, bei denen man schon feiern war, zum „Nachsehen“ 😉

Habt ihr auch so ne Liste? 

Ist aber auch immer mal wieder nett sich zu erinnern, was für einen Müll man sich unter anderem so gegeben hat.

Die kann Liste auch im neuen Blog mal updaten…

DJs

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Bands/Live-Akts:
Böhse Onkelz (3,5), Radiohead, Einstürzende Neubauten (3,5), Der W (7), Chemical Brothers (3) Nick Cave and the Bad Seeds, Grinderman (Nick Cave), LCD Soundsystem (2), Soulwax, Justice, KoRn, The Prodigy (4), Alter Ego (2), Richard Bartz (5), Funk d Void (2), Green Velvet, Thomas P. Heckmann (5), Technasia (3), DJ Rush, Terrence Fixmer, Acid Junkies (2), Mijk Van Dijk, Paul Brtschitsch, Chris Zander, Brothers Yard, Stewart Walker (2), Johannes Heil (6), Der dritte Raum (2), Speedy J (5), Zombie Nation (2), Luke Slater, Anthony Rother (3), Subhead, Plastique de reve, The Horrorist, Justin Berkovi (3), Tok Tok (2), Hardfloor, Vitalic vs the Hacker, Chicks on Speed, Alexander Kowalski (4), 2Raumwohnung, Basic Implant, Conflict (2), the Advent (2), Kosheen, Junkie XL, Hanson und Schrempf (2), Gus Gus (2), Moloko, Moonbootica (2), Bill Youngman, Lexy und K-Paul (4), Mister X and Mister Y, Northern Lite (8), T.Raumschmiere und Band (2), Heiko Laux, Mia, Kim Peers, Röyksopp, Mathew Johnson (3), die Fantastischen Vier, Sono, Stereo Total, Deichkind (4), EOX, Tin Man, Depeche Mode, Robocop Kraus (2), Die Sterne (3), Metallica, Pearl Jam, Robbie Williams, Santana, Live, the Verve, Xavier Naidoo, die Söhne Mannheims, Travis (2), Audio Bullys, Kraftwerk, Basement Jaxx, Domenik Eulberg, the Infadels, Dapayk, Pan/Tone, Codec und Flexor (3), Legowelt, Laurent Garnier und Band (3), Ada, Console, Robert Babicz aka Rob Acid, Erobique, Flogging Molly (2), Sigur Rós (2), Kettcar, Tocotronic (3), Monster Magnet, NOFX, Beatsteaks (2), REM, Ebony Bones, Henrik Schwarz, My Robot Friend, Motor, Sputnik Booster, World Domination, Autokratz (2), Skew Siskin, Pro Pain, Kat Frankie, Unicova, The Proxy (2), Hans Söllner, Delphic, Zoot Woman (2), French Horn Rebellion, Frittenbude, the Strokes, the Bloody Beetroots (3), Phoenix, Deftones, Marina and the Diamonds, Skunk Anansie (2), Bonaparte (4), the Shout Out Louds, Two Door Cinema Club, Groove Armada, Modeselektor (2), Blood Red Shoes, Get Well Soon (2), Fred Falke, Goldfrapp, Massiv Attack, Zucchero, Alanis Morissette, Helge Schneider and the fire fuckers, Cypress Hill, Oasis, Liquido, Faithless, Aka Aka feat Thalstroem (3), Adam Green, Fever Ray , Boemklatsch, Gabriel Ananda, Jamaica, WhoMadeWho (4), D-A-D, Eschenbach (3), The Hives, The Arctic Monkeys, the Foo Fighters, Gogol Bordello, Kasabian, Sick of it all, Digitalism, Alkbottle, die toten Crackhuren im Kofferraum, Mr Oizo – live, Breakfastklub, Jacek Sienkiwicz, Chanson, Krazy Baldhead, Mediengruppe Telekommander, Extrawelt, Marsimoto, R.A.F. 3.0, F.R., Cro, Arkangel, In Blood we trust, Surge of fury, Ya-Ha, the computers, M 83, Switchfood, New Oder, Jennifer Rostock, The do, Casper, La Brass Banda, Wolfmother, Oliver Koletzki und Fran, Tim Fite, Little Dragon, Frittenbude (3), Killers, Metronomy, Kraftklub (2), SBTRKT, Calexiko, Kaizers Orchestra, Members of Mayday, Oliver Schories, Chase & Status, Knife Party, Blixa Bargeld (Solo-Vocal), the dorf, Matthew E White, Cäthe, Fayzen, Brian Sanhaji, Scooter, Maximo Park, Booka Shade, We are scientists, Olli Schulz, Sido, König Leopold, Howling, Moderat, Schlachthof Bronx, OK Kid, The/Das, Chili Gonzales feat Kaiser Quartet und Jarvis Cocker, Die Antwoord, Tito und Tarantula, eRRdeKa, the whiskey foundation, Haftbefehl, Caribou, The Notwist,

„Klassik und Jazz“
Dmitri Hvorostovsky, Junge Münchner Symphoniker (2), Brein´s Cafe, Orchestra di Padova e del Veneto,

Wenn Künstler sowohl bei „Live“ als auch bei „Djs“ vorkommen, dann handelt es sich einfach nur um einen Live-Akt eines Djs – für Außenstehende als Erklärung 😉
Die Zahl nach dem Künstler/der Band gibt die Häufikgeit an wie oft ich den Act gehört habe.

Wobei ich bei der Aktualisierung schon merke, dass man doch weniger weggeht als früher, es sich aber dennoch so anfühlt, als wäre ich in letzter Zeit viel mehr weggegangen; da spielt die Wahrnehmung durch das Alter eine große Rolle, denn der Erschöpfungsgrad ist heute viel höher als vor 5 oder (unvorstellbar) 10 Jahren ;)