Demonstration „Nein zum Polizeiaufgabengesetz“ in München, es war der 10.05.2018

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Die jungen Leute fand ich ganz toll an diesem Demo-Donnerstag. Wobei. Das ähnlich Gleiche habe ich auch  in meinem Text über Paris geschrieben. Wie toll ich die jungen Leute da empfand. Wahrscheinlich sagen das alle Leute über dreißig, wenn sie diesen jungen Vibe spüren, von dem sie einfach kein Teil mehr sind. Gedanken an eine selbst verschwendete, apolitische Jugend kommen in einem auf. Vielleicht jedoch, fühlte ich mich als Jugendlicher die ganze Zeit genauso. Es fehlte nur die Reflexion darüber. So oder so: Ja, die jungen Leute fand ich ganz toll auf dieser Demo gegen das neue Polizeiaufgabengesetz. Es geht schließlich auch um sie.

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Ich war schon immer Bayer und das ist außerhalb von Bayern nichts, worauf man besonders stolz sein muss. Sowieso macht es keinen Sinn auf eine Tatsache stolz zu sein, für die man durch den Zufall der Geburt nichts kann. Bayer bin ich aber trotzdem gerne. Und als Mensch im ständigen CSU-Land ist man leider viel gewohnt. CSU, das geht ja gar nicht. Ganz schlimm das diese Trottel den Begriff „Heimat“ für sich besetzen. Das stimmt aber gar nicht. Denn Heimat ist kein fest verorteter, verdrahteter Begriff der eine Partei gehört. Heimat gehört uns allen.

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SICHER muss diese Heimat sein, wenigstens ist das der Schluss, den die Partei und viele seiner Anhänger aus den Geschehnissen der letzten Jahre ziehen. Und ja, unsere Sicherheit ist bedroht. Natürlich auch durch Terrorismus und dem Zuzug von fremden Kulturen. Jedoch nicht in dem Ausmaß, dass unsere Gesellschaft das nicht aushalten würde; die neuen „Sicherheitsgesetzte“ rechtfertigt die diffuse bayrische Angst überhaupt nicht.  Denn der Bayer an sich ist ein ängstlicher Zeitgenosse. Es geht ihm viel zu gut. Er hat viel zu viel Wohlstand und Sicherheit angehäuft, um nicht ängstlich zu sein. Das ist der Schluss den ich aus den Gesprächen mit meinen Freunden gezogen habe. Alles Familienväter. Was mal wieder beweist, dass die Kleinfamilie nicht nur die Urquelle aller Heilewelt-Utopien ist, sondern auch die Triebfeder für alles Schlechte in so einer Gesellschaft, wo jeder nur an die Seinen und sich  selbst denkt. Kann man den Leuten nicht einmal übel nehmen. Dennoch. Dieses von mir oft gehörte „Wer nichts zu verbergen hat, braucht auch keine Angst vor der Polizei zu haben“, ist leider nicht richtig. Denn wir tauschen Freiheit gegen Sicherheit. Auch wenn wir das nicht akut spüren. Denn was ist morgen und übermorgen?

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Der Bayer und sein Deutschland lebt in einer sehr friedlichen, sicheren Zeit. Auch wenn wir das nicht sehen wollen. Nie ging es allen so gut wie heute. Auch wenn es natürlich allerhand Probleme gibt. Das wissen wir. Trotzdem geht es uns besser als es uns die Medien oder die Trolle einreden wollen. Und so wie Leute für unsere Rechte gestorben sind, die wir so gerne und selbstverständlich nutzen, haben wir die Pflicht aufzustehen, wenn etwas aus dem Ruder läuft. Klar. Im Nachhinein, wenn „etwas“ passiert ist, will keiner Schuld sein. SCHULD wird in einem katholischen Land wie Bayern ja immer gerne großgeschrieben. Daran dachten aber auch die zigtausenden Demonstranten auf dem Münchner Marienplatz, der so überfüllt mit Leuten und ihrer Meinung war, dass die ersten Kundgebungen aus Sicherheitsgründen gar nicht erst abgehalten wurden. Nein. Keiner von denen die hier friedlich in der Sonne standen, war ein Phantast, der nicht an „das Böse“ in der Welt glauben würde. Aber vielleicht dachte die Mehrheit der Leute hier, dass das Böse gar nicht so total ist, wie es uns immer eingeredet wird. Es gab keine Schlachtrufe von wegen: „Die Polizei muss weg! Sie braucht keiner!“ Nein. Das dachte hier keiner. Der Tenor war eher: „Bei aller Freundschaft, das geht zu weit! Wir wollen nicht dass der Staat in unsere Häuser und Computer einbrechen darf. Wir wollen nicht dass die Polizei Handgranaten einsetzen darf. Es kann nicht sein, dass man ohne Anwalt fast unendlich eingesperrt werden kann.“ Wir standen hier nicht für die Utopie eines Staates den es nicht geben kann, sondern lustiger weise sehr reaktionär für dass, was wir nicht aufgeben wollen. Unsere Freiheit gegen eure Angst. „Passieren“ kann immer was. Da ist es nicht der richtige Weg die Leute präventiv einzusperren. „Es könnte ja sein“. Nein, das kann nicht sein… Aha, und wer ist schuld wenn dann doch „was passiert“? Und wer ist schuld daran, wenn nichts passiert und trotzdem die Falschen einsperrt werden? Und was geschieht mit solchen Gesetzen in der Zukunft?

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Es war ein „bunter Protest“. Er war friedlich. Kreativ. Und sehr gut besucht. Mit 7000 von uns haben sie gerechnet. Am Ende waren wir um die 30 bis 40000. Bayern und seine Schüler und Studenten haben gezeigt, dass sie eine Stimme haben. Dass sie politisch interessiert sind und dass sie weniger Angst haben, als man ihnen einreden kann. Die Fakten sprechen gegen das neue Polizeitaufgabengesetz. Tatsächlich bringt unsere Autoindustrie – auf die wir sooo stolz sind – durch Abgase und Feinstaub in der Woche mehr Leute um, als die Terroristen im ganzen bayrischen Jahr. Aber das ist halt auch Bayern.

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Die Leute tanzten auf der Straße, klatschten und tanzten zusammen. Die Polizei hielt sich zurück und machte auf guten Kameraden. Und warum kann das nicht einfach so bleiben? Vielleicht einfach ein wenig weniger Angst. Und weniger Befugnisse. Das heißt ja auch: Weniger Arbeit für die Polizei. An die muss man doch mal denken. Bezahlt die doch lieber mal besser. Stellt mehr Leute an. Dann wird auch besser ermittelt.

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Ob die CSU sich mit solchen Gesetzen nichts selbst ins Bein schießt und die Trottel dann nicht gleich das Menschenverachtende Original wählen, bleibt abzuwarten…

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Viagra Guerilla

Ich glaube ich werde jetzt hin und wieder mal einen alten Text aus dem alten Blog reposten. Einfach weil ich ihn mag. Den hier fand ich für meine Verhältnisse immer ziemlich lustig. 

“Weißt du warum die Männer immer auf die Titten der Frauen starren?“  gähnt Koji zu mir herunter, während ich dabei bin, das Fenster aufzubrechen.
“Weil Titten Titten sind?““
“Und warum sind Titten wie Titten?““
Ich lasse kurz mein Werkzeug sinken und sehe ihn über meine Schulter an:  “Wie jetzt?““
“Genau. Der moderne Mann sieht nur deswegen auf die Brüste der Frau, weil er aufrecht geht. Als die Menschen noch auf allen Vieren unterwegs waren, präsentierten die Frau im Kriechen ihre geschlechtsbereite Vagina dem Mann.““
“Aha.“  Ich strenge mich so sehr an, dass meine Knöchel hervortreten; lehne mein ganzes Gewicht auf den Schraubenzieher. Dann macht es  “Knack!“  und das Fenster schwingt auf. “Voila!“  lächele ich und präsentiere den Eingang.
“Weil der Mensch sich also mit zwei Gliedmaßen vor bewegt, kuckt der Mann auf die Titten der Frau.““
“Und wer auf den Arsch kuckt?“ frage ich und werfe die rote Sporttasche in den Lageraum.
“Der ist Analfixiert.““

Ich sehe ihn abschätzig an.  „Wo hast du denn das her?““
„Habe ich gelesen.““
„Was liest du denn für einen Kram?““
Die Schneiderin: „“Was REDET ihr denn da für einen Mist?!! Seid still! Sonst hört uns noch jemand!“
Wir Jungs:  “Ja, ja.““
Dann steigen wir in die Lagerhalle ein. Unten knipse ich ebenfalls meine Taschenlampe an. Oben hatte mir noch Koji geleuchtet.
„Außerdem liegt das Thema doch nahe“, beginnt Koji wieder.
Nebenbei: Wir brechen ein, um eine Potenzsalbe, die besser wirkt als Viagra, durch kleine Injektionen aus unseren Spritzen zu inaktivieren. Eine Idee unserer Guerilla-Schneiderin. Mal wieder.
„Was ist schon ein Mann ohne Schwanz? Ein Mann ohne Schwanz ist genauso unnütz wie ein Mann ohne Arbeit. Nein, wir müssen da lang. Seht ihr?“ Er leuchtet in die entsprechende Richtung, während wir uns durch die Regale funzeln.
„Außerdem geht es um Fortpflanzung. Der Mann, nein, der Mensch will nun einmal etwas hinterlassen. MITNEHMEN kannst du immerhin nichts. Du kannst noch so gebildet sein, noch so reich: Nach dem Tod ist Sabbat.““
„Finde ich auch. Ich habe es ja noch verstanden, als wir das Make-Up vergiftet haben, damit die ganzen Frauen Ausschlag bekamen, die das Zeug benutzten. Das war eine typisch Guerilla-Aktion von dir. Das war fast schon Kunst. Gegen die Modeindustrie. Doch das hier..“…“
„Und was du uns für schreckliche T-Shirts hast anziehen lassen. Der Schriftzug war ja noch ok. Aber in Plum?“

„Und dazu noch weiße Jeans. Was war da eigentlich los?“  Koji bleibt stehen und funzelt der Schneiderin in ihr Gesicht.“
Sie sagt nichts.
Ich sage: „“Wenn ein Mann so etwas tragen kann, dann du.““
Er leuchtet in mein Gesicht: „“Ach halts Maul.““
Sie: „“Können wir dann weitergehen die Herren?““
Wir gehen weiter.
„Außerdem geht es NICHT um Fortpflanzung. Wer benutzt denn so eine Salbe aus medizinischen Zwecken?“, diesmal hat SIE mit dem Thema angefangen.
“Pscht!“ zische  ich und gebe Zeichen. Schnell verstecken wir uns geduckt hinter einem Regal, bis der Wachmann an uns vorbei ist.
Dann.
Als er weg ist.
„Das ist doch typisch der moderne weiße Mann. Erst lebt er ein beschissenes Leben, in dem er sich scheiße ernährt und raucht (Kenji:  „Ne Raucherpause wäre jetzt echt geil..“) und was weiß ich, und im Alter kriegt er ihn dann nicht mehr hoch. Und was macht er dann? Er entwickelt eine Potenzsalbe, mit der er dann in Thailand irgendwelche kleine Jungs fickt!!  Habt ihr euch nie gefragt, WARUM der Mann irgendwann nicht mehr potent ist? Dass sich der Herrgott dabei vielleicht etwas gedacht hat?““
„Seit wann kommst du denn mit dem Herrgott daher?““Das habe ich gesagt.  „Zudem. Jesus hatte auch einen Penis.““
Koji, etwas verträumt klingend:  „Wenn Einer potent war, dann Jesus.““
Wir bleiben stehen und leuchten ihm fassungslos in sein Gesicht.
„Was denn? WENN einer potent war UND gut aussah, dann ja wohl Jesus. Jetzt hört aber auf! Wenn Gott nicht gut aussieht, wer dann?““
Wir stöhnen und gehen weiter.
„Ah, da hinten stehen sie“, meint meine Freundin, die Guerilla-Schneiderin, und sucht die vorbereiteten Spritzen aus der Sporttasche.
Koji und ich stehen über ihr.
Ich: „Irgendwie finde ich das nicht ok.““
Koji:  „Ich auch nicht.““
Sie sieht uns  böse von unen an: „“WEIL. IHR. MÄNNER!!! SEID!!!“
„Pscht! Pscht!““ Machen wir:  „Bist du verrückt? So herum zu?…“““
„Das ist für den kleinen Jungen in Malaysia“, murmelt die Schneiderin und spritz die Flüssigkeit in die erste Tube.
„Ich weiß nicht ob du damit nicht etwas unrechtes machst. Irgendein Pärchen wird durch dich jetzt bestimmt sehr unglücklich“, urteile ich.
„Das ist mir egal!“  faucht sie mich an.
„Ist eigentlich ein Mann, der Sex haben könnte, also mit seiner Frau oder so, und es nicht will, immer noch ein Mann in deinen Augen?“  will Koji wissen.
„Hm. Weiß nicht… Wie sieht sie denn aus?“
„Jetzt seid doch EINMAL ruhig.“ Noch eine Spritze wird verteilt.“
“Okay.“Okay.““
Eine Minute später fragt mit Koji: „“Wie nennt man im Deutschen eigentlich einen Dialog mit drei Personen?““
Ich: „“Geschwätz“…“

Dismaland -der Anti-Themenpark von Banksy – Trailer

Banksy ist zurück (das scheibt man so, „weg“ war der ja nie…) mit seinem Anti-Themenpark „Dimaland“, den er in England mit seinen und den Werken anderer Künstler auf die Beine gestellt hat.

Somit wäre sogar England mal wieder eine Reise wert. Banksy nämlich, muss man mögen. Geht gar nicht anders.

"Ich darf das!"

Der Sommer neigt sich dem Ende zu, der Herbst beginnt auf den Bäumen – ganz zart – zu blühen und die Motorradfahrenden Bürger sind unterwegs; ich mag sie nicht. Nicht per se, sondern weil die meisten Motorradfahrer (und da fühlt sich jetzt eben kein Mitlesender Motorradfahrer angesprochen – sind ja immer die anderen) nur hin und wieder auf ihre Bikes steigen. Das Problem ist klar: Ein Mangel an Erfahrung. Gerade eben hätte es einen fast vor mein Auto gelegt, weil er unbedingt seinen entgegenkommenden Artgenossen den üblichen Gruß mitgeben wollte, später musste man dann natürlich dennoch an der blödsten Stelle überhaupt überholen, weil, „wenn ich schnell und gefährlich fahre, dann bin ich ein guter Motorrad/Autofahrer“ – das ist totaler Bullshit. Das sind nämlich genau die Leute, die es NICHT können. Und dazu kommt noch der unerfahrene Hang zu Selbstüberschätzung.

Hier auf dem Land sind die Motorradfahrer heute in großen Schwärmen unterwegs. Überall stehen sie zusammen und formieren sich wo es eine stille Einfahrt ermöglicht oder eine kleine Straße zu einem abgelegenen Ort abzweigt. Ist ja okay. Aber man sollte dann doch die Einfahrt zu der kleinen Straße räumen, wenn irgendwer dann doch in diese Richtung muss und deswegen sollte man nicht mitten in der Gabelung seine Maschine abstellen und Rauchen – und dann noch verächtlich gucken, wenn jemand die Frechheit besitzt da entlang zu wollen. Ich stehe hier – ICH darf das.
Selbst bin ich nie mit großen Maschinen gefahren, aber ich weiß es durch Beobachtung und das Verhalten von Freunden und Bekannten, dass Motorradfahren so ähnlich ist wie mit einem Kerl auf einen Schießstand zu gehen, denn kaum hat ein Mann 5 Minuten mit einer Waffe geballert, kommt er sich gleich vor wie James Bond. Und mit einem Motorrad eben wie Valentino Rossi. Da wird dann gedrängelt und gepöbelt auf der Straße. Weil. Ich darf das.

Dieses „Ich darf das“ steckt in jedem Mann drin (in Frauen bestimmt auch, ich bin aber keine Frau, weswegen ich auf diese Aussage keinen Totalitätsausspruch habe). Das ist einerseits natürlich das dämliche jedoch dazugehörige Balzgehabe (was wichtig ist, auch wenn uns die Nerds heutzutage einreden wollen, dass das nicht wahr ist), zum anderen eine Folge daraus, dass Mann sein Leben lang das Gefühl hat, zurückzustecken, sich eben viele Dinge nicht zu erlauben, die Mann (ganz Kind) gerne machen würde. Man nimmt sich – auch etwas aus Trotz – einfach das Recht heraus. Außerdem will man ja nicht langweilig sein, was oft als Todsünde empfunden wird (was auch eine Fehleinschätzung ist). Bloß nicht konservativ mit dem Auto herumfahren, denn man ist doch so was von cool, weil man auf die Regeln scheißt, d.h. man fährt gemessen an den Regel des Autofahrens schlecht Auto, tut aber so, als wäre man noch viel geiler und besser als alle anderen: Ich darf das.
Man darf auch einfach Musik illegal (also richtig 😛 ) downloaden. Filme ohnehin. Leute anschreien. Sie anpöbeln (was doch eh nur LUSTIG gemeint ist). Drogen nehmen. Grabschen. Betrügen. Usw. usf. „Ich darf das halt“. Weil Regeln doch so langweilig sind – und in was für einer Welt würden wir leben, wenn jeder gleichgeschaltet wäre und alle nur das machen, was „die anderen“ ihnen auferlegen; wer auch immer „die anderen“ sind, denn diese anderen sind auch wir selbst, wollen wir aber nicht zugeben.

Dieses „Ich darf das“-Gefühl lässt aber mit den Jahren nach. Der Diamant Mensch wird abgeschliffen und nach und nach checkt man, dass man bestimmte Sachen einfach nicht darf, weil sie Konsequenzen haben. Dagegen kann man sich lange blindstellen, irgendwann aber dringt die Erkenntnis zu einem durch: „Wer ficken will, muss lieb sein“, oder so.
Dabei kann man lange in dem Irrglauben leben, dass man selbst eben doch etwas Besonderes sei und bestimmt Vorrechte gegenüber den anderen hat. Jeder hält sich in seiner Jugend für einen Revolutionär und für ach so „UNVERSTANDEN“. Alle anderen sind ja eh doof und haben eh keinen Plan von nix, und gerade weil man so ein „einsamer Einzelkämpfer“ ist, ist man den anderen weit voraus; totaler Bullshit (2), denn es geht keinem anderen anders – auch eine eher enttäuschende Erkenntnis. Man ist also weder anders, noch darf man mehr als andere. Und Revolutionäre, die gibt es nicht mehr. Man kann sich zwar so fühlen, dich Frage jedoch ist, ob man das in einer globalisierten Welt überhaupt noch seien kann, wo nicht nur ALLE Meinungen stetig abrufbar sondern, sondern in derselben Nanosekunde widerlegt sind und mit Gegenbewegungen erschöpft werden. Das Einzige was wir vlt noch in uns haben, sind die Gene die Multitude, doch… Was bringt sie, wenn sie nicht in Aktion tritt? Das Empire ist schon zu groß und zu mächtig geworden…
Ich denke, dass das die Wahrheit ist. Die Wahrheit ist aber auch, dass wir hin und wieder dieses Gefühl von Freiheit brauchen. Sei es der Alkohol, das Motorrad, der Seitensprung oder gleich der Fallschirmsprung… Daraus schöpfen wir Geschichte und halten uns für etwas Besonderes, denn wenn man auch nicht mehr sagt: „Ich darf das“, ist ein großes „Wir-DURFTEN-das“ sehr weit verbreitet.
Und am Ende. Sind Alle. Nur konservative Schwätzer. So wie ich einer bin. Und stehen in Einfahrten herum, mit ihren „Maschinen“ zwischen den Beinen und kommen sich mächtig stark vor, wenn sie den Verkehr eine Minute aufhalten…