Religion

Die meisten Religionen sind für mich wie eine Umgehungsstraße, die um das Leben herumführen, durch ihren ständigen Zwang dieses einzige Leben welches wir kennen, auf eine Art Prüfung oder Bonuslevel zu reduzieren.

Die Umgehungsstraße führt zum gleichen Ziel, als wenn du durch die Stadt hindurch fährst, nur ist das Einzige was du dort sehen kannst, andere Teilnehmer, Verkehrsarchitektur und ein wenig Natur.

Fährst du durch die Stadt oder auf das Land, hast du alle Möglichkeiten das Leben in seinen verschiedenen Nuancen kennen zu lernen, du musst aber nicht jedes Geschäft (sei es ein Discounter oder eine Edel-Boutique), jede Veranstaltung (vom  Catchen, übers Bordell bis zur Philharmonie) oder jede Hütte (sei es an einem Ozean oder in einem Hochgebirge) besuchen; du kannst es aber.

Selbstverständlich bleibt dir, egal ob du durch die Stadt des Lebens oder außen herumfährst, jederzeit die Möglichkeit auf die Umgehungsstraße zu wechseln wenn dir das Chaos der Stadt zu viel wird, oder umgekehrt. Eine Vielzahl der Leute trauen sich das nur nicht, meistens nur nicht deswegen, weil sie von ihrer Lebensweise überzeugt wären, sondern einfach nur da sie Angst haben, ihre gewohnte Strecke zu verlassen um etwas Neues auszuprobieren. Sicherheit ist immer ein wichtiges Thema, selbst wenn wir sie gar nicht hinterfragen.

 

Wer weiß welche die richtige Strecke ist? Und natürlich stehen in den Büchern, auf die die meisten hier gemeinten Religionen sich berufen, sehr viele Wahrheiten und Errungenschaften, die das Leben verbessern können. Das Problem mit Büchern ist nur, dass das mit vielen anderen Büchern genauso ist. Und jedes Buch von Menschen geschrieben wurde.

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