GHOST IN THE SHELL – Official Teaser Trailer (2017) mit Scarlett Johansson

Ich bin ein Mann. Deswegen stehe ich auf Scarlett Johansson. Von der sollte es eh viel mehr geben (junge, ältere – ALLE). Nur als „Major“ Motoko Kusanagi in Masmamune Shirows Meisterwerk (MEISTERWERK!!!) „Ghost in the Shell“… Ich weiß nicht…

Bei dem Thema bin ich nicht nur Fan, da bin ich Nerd. Und auch wenn die ersten Teaser nicht den schlechtesten Eindruck hinterlassen, zeigt sich hier auch ein eindeutiges Problem: Menschen sind zu menschlich um Figuren aus dieser Welt zu spielen. Gerade so ne Hammerbombentraumfrau wie die gute Frau Johansson.

Der größte Kritikpunkt am Anime „Ghost in the Shell“ aus dem Jahre 1995 (ich weiß noch wie ich mit 14 wohl als einer von gerade mal 100 Jugendlichen in ganz Deutschland auf den Film hingefiebert habe, kannte man hier ja nicht, das war VOR der Globalisierung) war immer, dass der Film zu kalt sei. Die Figuren agieren und wirken abstoßend und kühl. Die Zuschauerdeppen (wir) wollen sich doch mit den Figuren identifizieren (warum sollte man das eigentlich wollen?) Auch die philosophische Grundstimmung war nicht jeder Manns Sache. Die Kritik ist richtig. Das sollte aber auch so sein. Gegen „GitS“ war der ebenfalls legendäre und auch kühle“Blade Runner“ im Vergleich ein Hippie-Movie von Russ Meyer (auch ein guter Mann, nur eine andere Geschichte).

 

An sich ist die Besetzung von Johansson sehr logisch. Sie ist ein Promi und erfüllt die Körperlichen Merkmale der Figur. Nein. Es geht gar nicht um Johansson an sich, es geht darum, ob dieser Film überhaupt in „life action“ umzusetzen ist, da er viel zu futuristisch ist; ganz im Gegensatz zum anderen epochalen (ja, heute wird alles ein wenig superlativiert) Anime „Akira“, für dessen Verfilmung man nur unglaublich Film Geld benötigen würde, um ihn glaubhaft darzustellen. Denn dort handeln Menschen, keine Maschinen. Das Dilemma von Johanssons Charakter ist aber, dass sie selbst kein Mensch mehr ist, nur ihr Gehirn entspricht dem eines Menschen, was sie vor die Frage stellt: Was bin ich und was bedeutet es menschlich zu sein? Kann ich mir selbst noch trauen oder bin ich fremdgesteuert? Was bedeutet es nur die Summe von Informationen und elektrischen Impulsen zu sein?

 

Der Film wird natürlich angesehen. I freu mi drauf!

 

Er beruht nebenbei NICHT auf dem Anime „Ghost in the Shell“, nein, er beruht auf der Serie, nicht auf dem Spielfilm (was wohl wegen des Endes des Animes auch verständlich ist) und wir werden der Lösung des Falls vom „Lachenden Mann“ beiwohnen. Wir dürfen gespannt sein, ob das auch in einem Spielfilm funktioniert.

 

Hier noch mal der Anime von 1995:

Nicht gut, jedoch auch nicht ganz schlecht gealtert, von der Optik her. Story mäßig war der seiner Zeit unglaublich weit voraus 🙂

(Macht den Untertitel an)

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Star Wars, oder: Es ist schwer, ein Gott zu sein

(Ich habe keine Rechte an diesem Bild, ich habe den Link dazu von hier)

 

Die ganze Welt ist im „Star Wars“-Fieber. Wirklich die ganze Welt? Ja genau, ich doch nicht… Dabei ist das mit Star Wars genau meine Geschichte: Als Knabe wurde ich von meinen Eltern vernachlässigt und der Video-Recorder übernahm meine Erziehung. Und als Junge mag man Star Wars, denn da ist nun wirklich alles drin was sich ein junger Spinner wünscht, die fremden Welten, Außerirdische, intergalaktische Kämpfe, eine packende, nicht wirklich komplizierte Story und sogar die Liebesgeschichte ist für einen Jüngling okay. Gute Sache also, auch wenn ich damals schon die Ewoks scheiße fand.

 

Jetzt bin ich 35 Jahre alt und kann den Hype rund um diesen Disney-Film bei meinen Altersgenossen überhaupt nicht verstehen. Es ist nicht so dass mich die letzte Trilogie so abgefuckt hat das ich keine Lust mehr auf das Ganze hätte (irgendwann sehe ich mir das schon an, alleine schon wegen John Boyega, der war überragend in „Attack the block“), ich halte diese „Filme-für-die-ganze-Familie“ einfach nur für Quatsch; es gibt keine Filme für die ganze Filme, denn das sind nüchtern betrachtet Schauspiele für Kinder und Jugendliche in die sich infantile Erwachsene hineinsetzen und glauben damit gut und auch ihres Alters gerecht unterhalten zu werden. Ich sage ja nicht einmal was dagegen bei einer Weltraumoper vernünftig abschalten zu können,  nur zu glauben dass das Altersgerecht für deinen Familienvater wäre, nun ja… Jeder aber wie er will.

 

Was man dennoch zugeben muss ist die Tatsache, was für ein Weltbild diese „Star Wars“-Filme vermitteln (deshalb auch das Bild oben): Es geht um Krieg und um „Gut“ gegen „Böse“. Es gibt eindeutige strahlende Helden und das böse, fremde, Fratzenähnliche, eine exakt definierte Andersartigkeit und die muss bekämpft und besiegt werden bis am Schluss die „good guys“ den Tag gerettet haben – klingt fast wie aus dem Republikanischen Wahlprogramm der USA, die die dunkle Seite klar mit Moslems besetzt haben.

(Ich habe keine Rechte an diesem Bild, der Link ist von hier)

Die Gegenseite ist einfach das Böse und WIR sind natürlich die Guten. Autsch. Das ist gefährlich und dämlich. Und ich weiß nicht ob es klug ist mit diesem Weltbild unsere Kinder groß zu ziehen, nicht nur die Jugendlichen. Nein. Wirklich die KINDER, denn diese Disney-Schmonzette orientiere sich an den Kindern, beeinflusst sie und macht aus später erwachsenen Leuten Persönlichkeiten, die ehrlich glauben das Marvel-Filme gehobene Unterhaltung darstellt (gegen die Comics habe ich nichts, da Comics jeder in seinem eigenem Ton liest und jeder Mensch seine eigenen Schlüsse zieht – Kino ist da schon wieder eine ganz andere Liga). Die Menschen wollen gar nicht mehr gefordert werden. Das ist die absolute Amerikanisierung der Unterhaltung. Amerika, das Land welches von sich selbst behauptet das Land der Freiheit zu sein – und die Sklaverei erfunden hat.

Terroristen und Feinde sind einfach nur das Böse, die nur niedere Beweggründe haben und Liebe zu Familien und Freunden existiert nicht – die „hohen Werte“ sind für uns reserviert.

 

Vorsicht.

 

Ich will nicht zu sehr ins Amerika-bashing abdriften, denn das Land ist eben nicht nur Disney, Marvel, Umweltverschmutzung und Herrenmenschendenken. Es ist auch das komplette Gegenteil und das macht die Geschichte in Wahrheit so schwierig aber interessant. Dennoch ist die Märchenstruktur der Leinwand-Produktionen der Gegenwart aus den USA auch nichts anderes als quasi Propaganda-Filme, die nicht zum Nachdenken, sondern nur zum Mitfühlen anregen; Mitgefühl mit den Helden, nicht mit den Opfer wohlgemerkt.

 

Meine Freundin und ich sahen uns gestern „Es ist nicht schwer, ein Gott zu sein“ an. Auch dabei handelt es sich um einen aktuellen Science-Fiction-Film, der unterschiedlicher zu Star Wars gar nicht sein könnte.

In diesem russischen Film (der auf einer Roman-Vorlage basiert) wird die Geschichte von ein paar Wissenschaftlern erzählt, die auf einen fremden Planeten geschickt werden. Die Gesellschaft auf diesem Planeten steckt im finsteren Mittelalter fest und die Wissenschaftler versuchen Inkognito die Geschicke der Bevölkerung zu lenken.

90 Prozent dieses „Monster von einem Film“ sind Fäkalien, Rotze, Dreck und Blut, eine wilde Handlungs- und Kamera-Führung, die dem Zuschauer wirklich verdammt viel abverlangt und ihn damit ungemein fesselt. Dieses Mittelalter ist das Finsterste was ich jemals gesehen habe und dem Zuschauer wird sehr schnell klar, weshalb die Lebenserwartungen damals bei gerade einmal 30 Jahren lag; und wenn man sich den Film in seiner Kompromisslosigkeit ansieht, empfindet man moderne Märchen wie „Herr der Ringe“ und „Game of thrones“ als ultrageleckt und lächerlich saubere Überinszenierungen für ein dumpfes Massenpublikum (okay, was sie auch sind). Nur. Wer „Es ist schwer, ein Gott zu sein“ gesehen hat, der kann über den „Walk-of-Shame“ von „Game of thrones“ nur milde Lächeln.

Die restlichen 10 Prozent sind pure Philosophie, die über den Kniff der Science-Fiction mit ins Boot geholt wird, denn der Titel des Filmes ist Programm: Wie erlebt und fühlt sich ein höheres Wesen in einer Welt, deren Geschöpfe immer wieder die gleichen Fehler begeht und einen Lebensstandart als normal ansieht, über den man als disziplinierter Mensch kaum das Übergeben unterdrücken kann?

 

Wir haben uns dann noch ein wenig die „Extras“ der DVD angesehen auf denen erklärt wird, dass „Es ist schwer, ein Gott zu sein“ als „soft Science Fiction“ beschrieben wird, da es sich hierbei in der Zukunftsvision mehr um die philosophischen und psychologischen Aspekte der Science-Fiction dreht, während im normalen Science-Fiction die wissenschaftlichen Komponenten im Fokus stehen (siehe z.B. „2001“).

 

Was ist dann „Star Wars“? Star Wars ist für mich Fantasy-Science-Fiction ist,  das es weder philosophisch noch wissenschaftlich etwas zu sagen hätte. Es geht um fantastische Welten und Romanzen und – dieses Urteil tut mir überhaupt nicht leid – dies ist für mich die niedrigste Form von Unterhaltung: Es ist fiktiver Tratsch. Er verlangt den Leuten nichts ab und gibt ihnen genau das was sie wollen, wie ein Fußballspiel bei dem man schon vorher weiß, wer am Ende gewonnen haben wird.  Es ist eine Sache sich so etwas anzusehen, eine andere, es so übertrieben zu feiern und wie eine quasi Religion zu zelebrieren. Ich verstehe nicht wie die Menschen ihr eigenes Leben so sehr hassen und sich dermaßen in eine Fantasiewelt retten wollen. Es hält fast schon als spirituelles Ereignis her. Wieso aber müssen spirituelle Ereignisse immer so platt und allgemeingültig sein? Nein. Doch. Diese Science-Fiction ist keine Science Fiction. Da sie ein überholtes Mittelalterliches Weltbild verbreitet, das keine Pluralität der Charaktere zulässt (auch wenn Skywalker zu Darth Vader wird, so ist in jeder Szene klar, dass es eine eindeutige Wandlung zum Bösen ist – der Mensch jedoch ist keine Medaille mit zwei Seiten, er ist viel mehr und doch viel weniger, denn er ist alles zugleich, gut und böse, Familienvater und Mörder von Vätern) und am Ende anachronistischer daher kommt – ganz gleich wie viele Aliens auftauchen und Raumschiffe explodieren – als ein Film über das finsterste Mittelalter aller Zeiten, der Science Fiction Elemente enthält. Es ist GZSZ im Weltraum. Und mit der Ankündigung Disneys noch viel mehr Star Wars Filme zu drehen, wird daraus endlich die „Daily Soap“, die sich die Leute erhoffen während sie sich in den Kinosessel setzen und insgeheim denken: „Bitte keine Überraschungen. Ich will MEIN Star Wars“…

Wieso wollt ihr nicht mehr?

 

„Stalker“ von Andrej Tarkowski

Hab den Film vor ein paar Minuten zum ersten Mal gesehen.

Und das ist sicherlich einer der besten Filme die jemals gemacht wurden…

Alter Falter. Harte Suppe… Verdammt ist der gut.

Warum macht man heutzutage nicht mehr solche Filme? Philosophisch, visionär, spannend, dramatisch und packende Schauspieler. Wofür zum Himmel werden in diesen Tagen zig Millionen verbrannt, wenn man mit „so wenig“ so unglaublich viel machen kann?

Nicht zu Unrecht unter den 100 besten Filmen bei Filmstarts

Angst essen Seele auf – im Jahr 2015

Flüchtlingskrise, wer will davon noch hören? Von allen Seiten wird man mit dem Thema zugerockt, von allen Fronten wird ständig geschossen.

Wir leben in einem Zwei-Parteien-Nachrichtensystem, in dem einerseits ständig an die Mitmenschlichkeit appelliert wird (und wenn man sie umsetzt sie sofort als „Gutmenschentum“ und eigentlicher Egoismus gegen einen verwendet wird) oder im Gegenteil die großen Warner unterwegs sind, die so einiges behaupten zu wissen, wie zum Beispiel dass die Flüchtlinge selbst ihre (unsere!) Not-Unterkünfte in Brand stecken und es in Wahrheit doch nur eine inszenierte Flüchtlingswelle ist, an denen entweder die Amerikaner schuld sind, um uns wirtschaftlich zu schädigen, oder der Islamische Staat, der uns mit der Waffe Mensch unterwandern und schließlich aushöhlen will. Nur so zum Beispiel.

Mann, Mann, Mann… Was habe ich die letzten Wochen zu dem Thema gehört, gelesen und diskutiert. Bild-Zeitung, Spiegel-Online, Heute-Magazin, Tagesschau, RTL-2-Nachrichten, Verschwörungstheorien und Deutungshoheiten auf Facebook und in allen möglichen Kommentar-Spalten. Ein Wahnsinn.

By the way. Gesehen habe ich in Echt noch keinen einzigen Flüchtling. Das Echteste war noch ein Foto einer Freundin aus einem Österreichischen Bahnhof von vor zwei Wochen.

Es wird so viel geredet und auch gehetzt, dass ich schon längst den Überblick verloren habe, was genau eigentlich gerade wo geschieht. Ich glaube. Damit bin ich nicht alleine. Auch die „Experten“ aus dem Fernsehen scheinen da auch nicht klüger als ich  zu sein, denn jeder „Experte“ erzählt etwas anderes – schließlich werden die nur fürs Reden bezahlt, nicht um wirklich bewegende Aussagen zu treffen.

Die ganze Zeit wird viel über die Flüchtlinge gesprochen, nur irgendwie – nie mit ihnen. Außer es geht darum um sie a) als Flüchtlinge an sich oder b) als Meute dazustellen, die irgendwas will.

Nur. Was wollen diese Leute eigentlich bei uns? Ich meine, was haben sie für eine Vision für die Zukunft? Was haben die vor? Wollen die sich nun – und im Prinzip ist das doch die Debatte um die es doch überall geht – integrieren, oder nicht? Wie weit geht ihre „Dankbarkeit“? Was verlangen sie von uns? Und was sind sie selbst bereit von sich aufzugeben, um bei uns zu leben? Auch ihre religiöse Identität? Auch ihre Kultur? Wie offen sin diese Menschen, die von den Einen mit so genannten offen Armen empfangen werden, während sie Andere wieder zurück jagen wollen woher sie kamen?

Über die Angst unter den gewöhnlichen Leuten hier bei uns, in der Arbeit, im Bekanntenkreis, habe ich schon oft und viel erzählt, auch, dass ich das für ganz gewöhnlich, ja, für vollkommen normal halte: Man kann nicht von Menschen, die man Jahrzehnte lang dazu erzogen hat, vernünftige Bausparer  mit einer „planbaren und vernünftigen Zukunftsplanung“ zu sein, so von jetzt auf sofort erwarten, mit einer so großen vorher nicht ausrechenbarer Unregelmäßigkeit klar zu kommen. Und es hilft dabei noch weniger, diese Furcht vor dem Neuen mit latentem Rassismus gleichzusetzen.  Es ist doch in Wahrheit vernünftig während eines Vorgangs danach zu fragen, wie dieser enden wird…

Gerade habe ich dazu in der SPEX einen guten Artikel gelesen, sehr klug, sehr analytisch, fast schon philosophisch, wenn auch viel zu links für meinen Geschmack, was das Ganze wieder ein wenig schal machte… Da macht die Haltung den Ansatz wieder ein wenig kaputt.

Vor ein paar Monaten forderte ich selbst noch HALTUNG. Die Menschen sollten doch mehr HALTUNG zeigen und sehr schnell musste mir leider klar werden, dass die meisten Leute unter HALTUNG verstehen, sich in ein System einzuordnen um dann den voll nervigen Oberlehrer zu geben… Es geht aber nicht um die Haltung und Positionierung IN einem System. Sondern in einer Haltung über das System hinaus. Ein zwischen den Stühlen stehen.

HALTUNG bedeutet für mich eben sich nicht unter einem Banner zu vereinen um „Arschloch!“ oder „Ausländer raus!“ zu brüllen.

Zurück zum Thema:

Sehr kluger Text. Schön… Und jetzt? Das ist nämlich das eigentliche Problem: Wir können das Thema zerlegen und allen möglichen Partei die Schuld zuschieben, dem Kapital,  den Amerikanern, den Russen, Assad, dem Islamischen-Staat, Angela Merkel, Horst Seehofer, Ungarn, dem Islam an sich, den Links-Wichsern, den dummen Nazis, Schleppern, der Waffen-Lobby, den naiven Deutschen, den reichen und hartherzigen Deutschen, den Syrern selbst – ALLEN. Wir können das Thema auch von allen möglichen Seiten durchleuchten, analysieren, psychologisieren, wissenschaftlich auswerten, es auf linksdrehen und auf den Kopf stellen. Schön.

Was wir aber von nirgendswoher bekommen, ist eine wirkliche Vision für die Zukunft; wie geht es weiter? Und wo sind eigentlich die Science-Fiction-Autoren wenn man sie braucht?

Den ganzen Tag wird man zugeschissen mit Politik und Wirtschaftsdaten, mit realem Elend und Moralin verseuchten Debatten, nur eine wirkliche Zukunftsvision, die findet man nirgends – außer bei denen, die Deutschlands Untergang schon seit dem 11. September 2001 fürchten und vorhersagen.

Wo sind die Denkfabriken? Wo sind die think tanks? Wo sind die verrückten Schriftsteller und Drehbuchautoren, die die Geschichte wenn auch nicht zu Ende,  sondern ein wenig in die richtige Richtung weiterdenken?

Die Frage ist doch: Was macht dieses Flüchtlingsdrama mit unserer Gesellschaft?

Ihr wollt das die Menschen keine Angst mehr haben und offen sind für einen neuen Lebensabschnitt – denn der steht uns bevor – dann nehmt ihnen diese Angst. Sagt ihnen nicht nur, für was ihr sie JETZT haltet. Sondern was man aus ihnen machen kann.

Wer wir werden können. Und wer wir werden müssen.

So etwas sollte Politik leisten können.

Nicht noch mehr Angst und Unsicherheit schüren.

Denn diese Form von Angst. Diese Form der Unsicherheit. Die frisst unsere Seelen auf.

Es reicht nicht nur zu sagen: Wir wissen wer wir sind, und wir wissen, wie wir auf die Umstände reagieren können oder könnten.

Wir müssen wissen was wir wollen. Und warum wir es wollen. Denn eine Reaktion ist immer nur eine flüchtige Bewegung. Doch sie treibt uns in weitere Reaktionen. Man wird zum Getriebenen.