Absolution – 9 – Auf Amphetaminen arbeiten gehen

Schon der Weg in die Arbeit war in diesem Zustand die Hölle. „Lieber Gott lass mich gut ankommen“, sagte er sich jedes Mal im Geiste, wiederholte es wie ein Mantra, obwohl sein Verhältnis zu Gott alles andere als geklärt war. Unter der Dusche konnte man sich noch einreden „normal“ zu sein. Das es „gar nicht so wild“ sei. Hinter dem Lenkrad eines Autos gibt es nichts mehr zu verbergen. Hier wurde ihm ein um das andere mal sofort klar, wie drauf er eigentlich noch war. Und dann fuhr er los. „Hauptsache ankommen“. „Nur keinen Unfall bauen“. „Gleich bin ich da“. So sollte es sein: Paul kam ohne sich oder jemand anderen verletzt zu haben sicher in der Arbeit an. Parkte seinen Wagen. Zerkratze nicht mal den Lack eines anderen Autos. Vielleicht. War diese ungesühnte Narrenfreiheit sogar das Heftigste für Paul. Dass er immer wieder und wieder damit durchkam. Bis zu diesem Punkt. In der Arbeit angekommen dachte er sich nach jeder Drogennacht: „Normal verhalten“. Doch wie verhält man sich eigentlich normal? Was redet man denn so normalerweise? Wer ist man denn, wenn man nüchtern ist? Wie sieht einen das Umfeld im Gegensatz dazu, wie man sich selbst einschätzt? Am besten. Gar nichts sagen. Auf den Boden sehen und ansonsten seine Arbeit machen. Unter dem Radar bleiben. Das wird schon. Und möglichst viel Flüssigkeit in sich hineinschütten um den Wasserhaushalt wieder auszugleichen. Bloß keinen Kaffee trinken! Der Extra-Kick-Kaffee würde ihn nach der durchgemachten Nacht, in der er Kalorien verbrannt hatte wie ein Hochleistungssportler, komplett wahnsinnig machen. Das Koffein würde ihn nur noch wirrer machen als er ohnehin schon war. Sein Herz schlug ihm so schon unaufhörlich bis zum Hals. Irgendwie kam er so jedes Mal durch den Tag. Machte seinen Kram. Mucksmäuschenstill. Blieb unter dem Radar. Benahm sich „normal“ und fand darin Erleichterung. Wie gut er seine Prallheit verbarg. Bis irgendein Arbeitskollege angewidert raunte, wie beschissen Paul schon wieder aussah; einfach Überhören, einfach gar nicht darauf eingehen. Und damit kam Paul durch. Seit Jahren. Er musste nur kommen und scheinen Scheiß gebacken bekommen. Der Rest interessierte niemanden… Bis auf einmal. Dieses eine Mal brachte der Stress, den er sich selbst machte, dazu, dass er hyperventilierte. Paul klappte damals zusammen. Spürte seine Arme und Beine nicht mehr. Ihm wurde schwindlig. Kippte um. Ein Arbeitskollege brachte ihn zum Arzt. Der sah Paul mitleidig an. Ob er unter Stress stehe. Ob er vielleicht Ärger mit der Freundin hätte. Paul, total auf Amphetamine, nickte nur wie ein Idiot: „Ja, ja. Ärger mit der Freundin“. Obwohl er gar keine hatte. Dabei lachte er sich ins Fäustchen über die Blödheit des Arztes. Der einen eindeutig Megadruffen und irren Typen wie ihn nicht all das identifizieren konnte, was er war. Ein toller Arzt. Und dieser Arzt ist selbstverständlich auch heute noch Pauls Hausarzt. Nachdem der ihn krankgeschrieben hatte fuhr Paul nachhause, machte das nächste Briefchen Speed auf, und lachte darüber wie dumm alle anderen Menschen seien.

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Absolution – 7 – Der Pfad der Dämmerung

Den richtigen Zustand der phantasiert/realen Euphorie zu erreichen war zu seinem Lebensziel geworden. Alles andere war nur Beiwerk. Und konnte er nun, so wie es jetzt geschah, in sich selbst und in seiner Traumwelt onanierend wegdämmern, war ihm so, als würde sich seine Persönlichkeit auflösen. Er war nicht der verschwitzte Typ der sich Stundenlang vor dem Rechner seinen Schwanz rieb und massierte bis dieser blutig und an den Seiten merkwürdig geschwollen war (wie ein Gesicht, dem man einen gezielten Schlag versetzt hatte); Paul war gar nicht da. Paul war weg. Paul war fort. Sein Körper war nur eine Hülle. Ein Gefäß in dass er zurückkehren musste: Irgendwann. Nein. Der echte Paul war weg. Der echte Paul erzählte sich Geschichten. In diesen erotischen, eindeutigen Geschichten ging es nicht nur darum mit Frauen den Akt zu vollziehen. Es ging um Alles. Um das Ganze darum herum. Er sah nicht nur die Göttin und die Lust. Das hatte ihm schnell nicht mehr ausgereicht. Nein. Um die Lust zu erleben, musste ein ganzes Universum erfunden werden. Eine Parallelwirklichkeit. In der er ein Szenario entwarf, aus dem die Lust entspringen konnte. Sein chemisch verbesserter, übereuphorisierter Verstand schrieb den Frauen Biografien auf die Seele, Charaktereigenschaften, Wünsche, Ängste und Nöte, warum sie in diese Situation gekommen war, was sie wollten, was nicht und was sie zusammen erlebten. Der Sex war immer nur Sex. Und es wäre gelogen gewesen wenn dieser Sex nicht wichtig wäre. Er war tatsächlich der Dreh- und Angelpunkt des ganzen Geschehens. Viel wichtiger erschien ihm aber die erfundene Person hinter seinem Begehren. Eine Person. Eine Frau. Die er nach seinen eigenen Wünschen erschaffen konnte. Paul merkte es nicht einmal, dass er sich zwar nach Sex und Zuneigung sehnte. Es ihm aber die größte Lust verschaffte, Gott zu spielen. Die größte Befriedigung war es. Allmächtig zu sein. Nicht nur irgendein kleines Rädchen im Getriebe einer Welt die ihn nicht brauchte um sich selbst zu erhalten.

 

Er sah gar nicht mehr nicht auf den Bildschirm. Seine Augen waren lächerlich lustvoll zur Wohnungsdecke verdreht. Während er von einer Katha träumte, von der er mehr wusste, als von der echten Katha selbst. Er begehrte einen Körper, der perfekter war, als der es von Katha jemals sein konnte. Und doch. War er der ihre. Er verzehrte sich nach ihrem Schamgefühl, welches er tiefer und intensiver spüren konnte, als es jemals möglich gewesen wäre, wenn er wirklich mit ihr in einem Bett gelegen hätte. Paul schrieb ihr seine Gedanken auf ihre Seele. Und konnte so ihre eigenen lesen. Es war das ultimative Verständnis zwischen Mann und Frau. Da waren keine Grenzen mehr. Sie verbanden sich zu einem Wesen. Einem Wesen voller Perfektion. Unter dem Kick einer Drogen, die sein Herz fliegen ließ… Er war nicht mehr der kleine Junge der von seiner Mutter verlassen wurde… Er war…

 

Nichts erschreckte ihn schlimmer als wenn er in solchen Momenten aus seinen Träumen gerissen wurde. Er toste auf und sein Herz blieb drei Sekunden stehen. Paul. War unfähig zu atmen. Er stand in seinem Sessel. Dabei hatte nur sein Handy einen Nachricht empfangen. Erschüttert sah er sich um. Das Video auf dem Bildschirm lief Tonlos weiter. Da standen noch die zwei Flaschen Wasser. So gut wie unberührt. Daneben eine Packung Taschentücher. Irgendwo dahinter. War sein Handy. Das vibriert hatte. Warum auch immer. Irgendwer. Von der Außenwelt hatte sich eingemischt. Paul wischte sich mit seiner Hand über sein verschwitztes Gesicht. Lehnte sich wieder in den von seinem Schweiß durchnässten Sessel zurück. Einen Moment lang konnte er seinen eigenen Gestank riechen. Er zwang sich einen Schluck Wasser zu nehmen. Und sah dann auf sein Handy. Sein Blickfeld war verschwommen. Er konnte die Buchstaben kaum entziffern.

Absolution – 6 – Wunscherfüllung Internet-Pornografie

3.

Nachdem sie den Club verlassen hatten. Nachdem sie den Feierstrich des Münchner „Kunstpark“, eine Partyzone, im Osten der bayrischen Hauptstadt, verlassen hatten. Nachdem sie die U-Bahn zum Hauptbahnhof und von dort den Regionalzug bis 2 Stationen nach Augsburg genommen hatten. Nachdem sie auf dem Weg von München über Augsburg noch ein paar Lines nachgelegt hatten. Nachdem sie sich am Bahnhof unspektakulär mit ein paar Umarmungen getrennt hatten; die anderen machten noch Afterhour, nur Paul sagte, er würde nicht mitkommen. Nachdem Paul durch den Regen zu seiner Wohnung gelaufen war, die 2 Gramm Speed in seiner Faust wie Frodo den Ring umklammernd, zog er dort angekommen sofort die Vorhänge zu, und  machte Paul seinen PC an. Er schob  flink seinen Sessel vor den Rechner. Stellte schnell zwei Flaschen Wasser daneben. Warf im Gehen eine Packung Tempo-Taschentücher auf den PC-Tisch. Und riss dann endlich, endlich, endlich, sein Speed, das von ihnen so genannte „Pep“ auf, so dass es wie eine wunderschöne Miniaturlawine auf seinen Glastisch fiel.

Der ganze Weg zurück aus München war für Paul eine nicht  enden wollende Tortur aus Zurückhaltung gewesen. Eine bloße Anmaßung, eine Bestrafung durch den Prozess des Reisens, der ihn von diesem Moment hier ferngehalten hatte. Während sein Herz. Seine Seele. Und besonders sein Schwanz nichts anderes wollten als hierher zu kommen. Hierher. In die Einsamkeit: In die Freiheit. Da es unmöglich war die Reise zu beschleunigen, beschleunigte er nun umso mehr den Prozess des Drogennehmens, während er gleichzeitig die Rahmenbedingungen für das schuf, was er sich die letzten Stunden, die vergangenen Tage so sehr herbeigesehnt hatte. Was nun folgte war das abschließende Abtauchen in eine viel höhere und ehrliche Form des Rausches, als man sie unter Menschen mit ihren privaten Ansichten und den damit automatisch einhergehenden Urteilen erleben kann. Dies hier. War sein privater Kick.  Der niemanden etwas anging.

Das Pep bröselte noch ein wenig aus seiner Nase, als er sich auf den Sessel  warf und seine Unterhose auszog. Normalerweise achtete er auf jeden einzelnen Krümel den er konsumierte. Jetzt. Wo es endlich los ging. War es ihm egal geworden. Er wollte nur so schnell wie möglich SEINEN Film schieben. In sich selbst Abtauchen. Bei sich selbst ankommen. Die rechte Hand öffnete den Internet-Browser. Die linke lag auf seinem schlaffen Schwanz. Seine Augen, panisch weit aufgerissen, klebten auf der einzigen Lichtquelle im Raum. Seinem Bildschirm. Auf dem ihm Seiten angezeigt wurden, deren Bezeichnung mit dem Wort „porn“ begannen. Er klickte sich euphorisch durch einen bestimmten, vor wem auch immer versteckten, Ordner in seiner „Lesezeichen“-Leiste um das Traum-Programm im PC wie in sich selbst hochzufahren. In bestimmter Weise musste sich der Geist nun mit dem Internet verbinden. Die Phantasie-Welt der Porno-Industrie musste sich mit der Gefühlswelt von Paul verbinden. In der es Vorlieben und Wünsche gab. Sehnsüchte und bare Geilheiten. Bei der schier unzähligen Auswahl von Videos und Bildern musste Paul nun gerade die finden, die er benötigte um sich selbst von der Welt zu entkoppeln. Das richtige Video. Mit der richtigen Frau. Im richtigen Setting. Mit der exakt richtigen Laufzeit. Alles musste perfekt sein. Denn Träume machen keine Konzessionen. Und es würde nur Leute wundern die Paul Fleming nicht wirklich kannten oder verstanden, dass er sich Videos von Frauen ansah, die seinen Freundinnen Sarah und Katha auf eine gewisse Art sehr ähnlich sahen. Dies. Waren die privatesten Momente im Leben von Paul Fleming.

Plump betrachtet war es ein krasser und klarer Fall von der Sucht nach Internet-Pornografie und Drogen, ein Mischkonsum-Verhalten, welches noch von keiner wissenschaftlichen Richtung jemals erforscht wurde. Eine Grau-Zone, über die niemand gerne spricht, da das Bild eines erwachsenen Mannes auf Drogen der sich vor dem PC stundenlang seinen Schwanz wichst nicht gerade die Form von Wahrnehmung ist, die der arme kleine Wichser von sich auch noch in die Welt transportieren will. Doch wie es ist mit den Wahrheiten so ist, ist sie, wie ihre kleine Schwester, das Klischee“ weiterverbreitet als Mann und Frau sich zugestehen wollen. „Wer seinen Trieb verleugnet, verleugnet sich selbst“, heißt es, nur ist der Triebhafte der Coole und Angesehene, der seine Neigung im realen Leben Taten folgen lässt, ausschließlich in seinem Kopf; wo aber ist der Unterschied? Wo ist die Grenze zwischen realem Verhalten und imaginiertem, wenn es nur um eine einzige Sache geht, nämlich der Triebabfuhr?

Ja Paul war sich sicher: Wer seinen Trieb verleugnet, verleugnet sich selbst. Und das war genau dass, was er tat.

 

Dieses wiederholte Verhalten zog einige Probleme nach sich, Erklärungsnöte, denn das Problem wenn man Freunde hat die einen mögen und leider so gut wie nie schlafen, ist ihre Sorge um einen oder wenigstens eine virtuelle Dauerpräsenz, wenn sie denn nicht ganz auf dem eigenen Sofa verschraubt erscheinen und man sie, ganz gleich wie geil einen die Drogen in den letzten Stunden schon gemacht haben, nicht aus dem eigenen Haus bekommt um sie endlich loszuwerden. Und Amphetamine machen relativ schnell geil.

Jetzt mussten also Ausrede her oder Tabula Rasa Entscheidung, um zu seinem einsamen Frieden vor dem PC zurückkehren zu können; „zurückkehren“ deswegen, da die Stunden vor dem PC, die an ihm abperlten wie Sekunden, ihm nach und nach als die wahre Lebensessenz erschienen. Bald fühlten sich sein zombiehaftes Verhalten und seine Flucht in sexuelle Träume an als die „bessere“ Art von Leben, eine Art von Leben, in dem es kein NEIN gab, und selbst wenn, dann war es ein inszeniertes Nein, welches er als großer Regisseur leicht in ein JA umdrehen konnte.

Häufig  hielt er einfach seine Freunde aus bis in die Morgenstunden um sie dann hochkant rauszuwerfen. Er sei – Haha – müde. Das klappte zwar manchmal ganz gut, doch nie ohne Nachdruck, da die Freunde die wie Blutegel in seiner Wohnung hingen, noch bei ihren Eltern wohnten und nicht mit Druffi-Augen nachhause gehen wollten. Somit musste vor der endlich erwarteten Meditation vor dem PC erst einmal gestritten werden. Und das war eklig und anstrengend. Besonders, da er im Prinzip eine ehrliche Haut war und es nicht mochte seine Freunde anzulügen.

Die weitausbessere Möglichkeit war es, sich die Drogen schon im Vorfeld zu beschaffen um sich dann nach der Arbeit am Wochenende einzuschließen und vor der ganzen Welt zu verleugnen.

„Ja ich bin krank.“

„Mir geht es nicht gut.“

„Kopfweh.“

„Magendarm“

„Müde“.

„Keine Lust.“

„Ein anderes Mal.“

„Familientag.“

Oder es gab gar keine Antwort.

 

Das Problem mit Methode Nummer 2 war nur, dass er schon so tief dem Sog seines Mischkonsums und seine Sehnsucht auf Erlösung in seinen Träumen verfallen war, dass es nur schwer möglich war bis Arbeitsende am Freitagnachmittag mit dem Konsum zu warten. Und unter der Woche Drogen zu nehmen barg nicht nur das Problem eine ganze Nacht vor der Arbeit nicht geschlafen zu haben, sondern in seinem speziellen Fall auch das Desaster, sich die ganze Nacht wie irr wundonaniert zu haben, was zudem einer Sportlichen Leistung gleichkam, wie eine Etappe der Tour de France zurückzulegen – und danach Arbeiten zu gehen. Davon war er heute noch weit entfernt. Noch hatte er mehr als genug Zeit. Dafür brauchte er nicht auf die Uhr zu sehen. Denn noch schien die Sonne auf seine Festung der Einsamkeit. Drogen- und Pornografie-Süchtige bemessen ihr Leben nicht nach Minuten und Stunden. Sie fühlen nur noch die Tageszeiten.

 

Noch war es nicht so weit. Noch sahen die Pornodarstellerinnen nicht einmal ganz so aus wie die Frauen die Paul wirklich begehrte. Ähnlichkeiten waren durchaus vorhanden. Aber noch waren sie nicht mehr als plumpe Schlampen die vor der Kamera ihre Würde ablegten. Dagegen konnte etwas unternommen werden. Sportlich sprang er auf und legte sich eine weitere Line, einen echten grobkörnigen Prügel aus Speed, und saugte sie wild entschlossen in seinen Riechkolben hinein. Zuviel ist ja selten genug. Schließlich war er sich darüber im Klaren, dass er der Katha seiner Träume, der wahren Katha, die echter war als die Frau die er vor ein paar Stunden umarmt hatte, nur noch ein paar Milligramm entfernt war. Denn wer einmal auf Drogen zu träumen begonnen hat versteht: Der Rausch ist die bessere Realität. Ist der klarere Traum. In der Hyperrealität des Traumes ist alles geordnet, richtig und unerschöpflich. Dies war der Olymp. In der er ein Gott unter Göttinnen war. Dies war der Harem seiner Seele. Der durch kein falsches Wort, durch keine falsche Geste, durch keine Laune von irgendwem zerstört werden konnte. Dies. War die Perfektion in Gedanken. Die sich echter anfühlte als die Wirklichkeit. Denn wenn man einmal begriffen hat, dass sich das ganze Leben nur im Kopf abspielt, weshalb sollte man sich dann noch mit einer unzureichenden, unbefriedigten Wirklichkeit zufrieden geben? Einer Wirklichkeit, in der man nur einer unter vielen ist? In der man Regeln und Konventionen einhalten muss um ein Abbild davon zu bekommen, was man sich eigentlich erträumt? Die objektive Wirklichkeit war immer ein Fehlerhaftes Zugeständnis an die anderen. Dies hier. War die reine Lust. Das hier. War alles was er wirklich wollte. Dies. War Paul Fleming.

Absolution – 1 – Mit Freunden beim Feiern

„Was ist los mit dir?! Träumst du?!“ Katha streifte ihre Haare hinter ihr linkes Ohr zurück. Lachte ihn dabei an. Das Sekunden genau programmiert Licht der Scheinwerfer huschte über sie hinweg und erleuchtete ihr von innen heraus strahlendes Gesicht. Er huscht über ihre großen lachenden Augen. Ihren wunderbaren Mund mit den fröhlich entblößten Zähnen. Dann war das Licht fort. Nur das Lachen blieb. Ein Lachen. So einnehmend und wunderschön, dass es kein Licht benötigt um vorhanden zu sein. Paul strahlte zurück. Das Scheinwerferlicht war nun mit ihm. Einen Augenblick lang fühlten sie sich wie zwei große schöne Sonnen, die ihr Feuer ineinander reflektierten. Unvermittelt nahm irgendwer den anderen in die Arme. Es spielte auch gar keine Rolle, wer die erste Bewegung machte. Denn bei solchen Umarmungen gibt es keinen Auslöser. Nur das Gefühl einen Menschen den man mag in seinen warm verschwitzen Armen zu halten. Der Techno-Sound hämmerte über sie hinweg.

Sie trennten sich voneinander und tanzten ein wenig wild zu dem Techno-Beat. Wie man es seit jeher so macht. Miteinander. Und jeder für sich alleine. Bis einen weiteren Augenblick später, die anderen Freunde von irgendwoher absolut plötzlich zu ihnen kamen und sich mit ihnen freuten. Und tanzten. Es war einer dieser Momente, in dem sich die gesamte sichtbare Welt daran erfreute, vorhanden zu sein. Selbst der falsche Nebel freute sich. Ebenso wie die von warmen Schweiß nassen Fließen an den Wänden. Aus den Maschinen klackerte dazu stakkato mäßiges Geklacker. Während der Beat und der Bass ihren Körpern automatische Bewegungen vorgaben. Überall war Rhythmus. Eine heitere Diktatur. Alles was geschah, musste so geschehen. Geschah ohne Kraftaufwendung. Ohne Plan. Ohne Wiederstand. Ein unbeteiligter Beobachter, ein Vernunft- und Tagmensch, mochte die Szene in dem finster verrauchten, stinkenden Techno-Club als hart, kalt und rau, gar „Lebensfeindlich“  missverstehen, was nur daran liegen könnte, dass er das Glück in den Menschen nicht verstand. Dieses Treiben hier war alles andere als kalt und rau. Es war alles andere als lebensfeindlich. Es war das pure Glück. Ein Himmelreich. Unter der Erde. In einem alten Industriekeller. Den wahrhaftig. Die Gebrüder Grimm hatten gelogen. Und Kinder haben keine Ahnung von den Märchenlandschaften der Erwachsenen.

Dann schrie irgendwo wer. Und plötzlich schrien alle mit. Im programmierten Licht. Im inszenierten Nebel. Im Geschepper der Maschinen. Ein Gefühl wie im Garten Eden.

Irgendwer von den Freunden hatte Wasser dabei; es wird herumgereicht. Alle freuen sich. Ja geil jetzt! Wasser! Bis die Flasche leer war. Kein Wunder dass es am Ende nicht der schöne Miguel war der den letzten Schluck aus der Flasche nahm und dann ein wenig überrumpelt in seiner Dichtheit damit herum stand. Es war Chris. Der kleine deplatzierte Chris. Der schon immer nie ganz zu einer Gruppe gehört hatte und durch seine Erlebnisse und Erfahrungen einen viel reflektierten Charakter mit sich herumtrug als der gutaussehende Miguel. Miguel, der Südländer. Der Student. Ein Sammelsurium an Charme und Bildung, die sich profaner weise nie bis in seine Seele erstreckte. Natürlich war es Chris der ein klein wenig überfordert mit der leeren Glasflasche dastand. Im Nebel umher blickte. Bis er schließlich ein paar Meter entfernt einen Stehtisch erspähte und die Flasche dort hintrug. Währenddessen hatte sich Miguel längst zwischen die Frauen geschlichen und je eine mit einem Arm umfasst. Natürlich hatte er den letzten Schluck für Chris „übrig gelassen“. Zum Wassertragen war er zu wichtig. Auch wenn er das selbst gar nicht mehr wahr nahm. Chris kam zurück und stellte sich an die Seite.

In dem Kreis den sie nun bildeten gab es kein wirkliches Gespräch. Auch wenn ein paar Fetzen durch den brülllauten Sound hin und her gerufen wurden. Sie lachten sich nur an. Glücklich. Verstehend. Dicht. Es war jetzt genau der richtige Zeitpunkt nachdem sie zusammen und jeder für sich das Ecstasy genommen hatten, dass Chris in einer fast einstündigen Suche im Club aufgestellt hatte. Wahrscheinlich war dies auch der richtigste und genauste Zeitpunkt ihrer gemeinsamen Freundschaft, wie sie druff so im Halbkreis dastanden. Wie das Auge eines Orkans. IM Auge eines Orkans. Der aus ihrem eigenem Glück und  dem aufgewühlten Darumherum bestand. Tosend und still zugleich. Sicherlich würde sich ihre Freundschaft nie wieder so klar und intensiv anfühlen wie in diesem ehrlichen Moment auf Droge. Nichts könnte jetzt. In diesem Augenblick  der klarsten Wahrheit. Ihren Kreis durchbrechen.

Und dann war es auch schon wieder vorbei.

Frohes Neues euch Leuten

Während ihr wahrscheinlich gerade runter, ach was, ne, RICHTIG drauf kommt bin ich schon wieder am Arbeiten und ein wenig habe ich das auch gemacht die letzten zwei Urlaubswochen: Arbeit am „Text zur Nacht“, Arbeit an meinem Roman, um finanzielle unabhängig von meinem Broterwerb zu werden und um nur noch an Texten arbeiten zu müssen… Jetzt nicht ganz im Ernst, doch das mit dem Herumwerkeln stimmt. Ein Viertel habe ich schon, nur leider das leichte Viertel… Vielleicht wird es deswegen hier ein wenig stiller. Schließlich kann man nicht überall gleichzeitig sein.

 

Ich stehe beim Korrigieren vor einem Luxus-Problem, denn ich habe viel zu viel geschrieben und muss jetzt meine Feinde „Rotstift“ und „Radiergummi“ ansetzen um da mal kräftig umzuräumen. Ihr wisst ja was ich für ein Plappermaul bin und das muss ich jetzt selbst ausbaden… Schreiben selbst ist viel leichter als zu kürzen. Irgendwie erscheint Alles wichtig zu sein, da es ja um das gesamte Ding geht, um „die totale Wahrnehmung der Sucht“; Roman und Ratgeber in Einem. Und kaum habe ich mich dafür entschieden einiges in die Tonne zu klopfen, nehme ich später im Text doch nur wieder Bezug darauf… Schwierig, schwierig…  Gar nicht so dumm was ich früher auf Droge geschrieben habe. Nur auch nicht wirklich gut genug.

 

Also ein frohes neues Jahr von mir und bis demnächst. Man liest sich bestimmt 🙂

Es ist leicht, kein Gott zu sein

Nach dem Film lese ich nun die Erzählung „Es ist schwer ein Gott zu sein“, die sich vom Film unterscheidet. Vielleicht war es auch nur so, dass mich der ganze Dreck und das Elend im Film geblendet haben.

In beiden Medien geht es darum, dass die Menschen einen Planeten entdeckt haben, der sich auf dem geistigen Stand unseres finsteren Mittelalters befindet. Auf diesen namenlosen Planeten werden Wissenschaftler entstand, die nicht in die Entwicklung der Welt eingreifen sollten. Sie sind nur zu Dokumentationszwecken dort.

Diese fremde Welt wird von den Dons beherrscht und unser Wissenschaftler Don Rumata will die Weiterentwicklung dieser Menschheit voran treiben, während sein Gegenspieler, Don Reba, im Gegenzug versucht alles Wissen zu zerstören. Dieses  Kampf-Gebilde und ein gewisser Mystizismus über eine höhere Macht sind typisch für die Autoren, die Strugatzki Brüder, die ihre Science-Fiction-Werke zu Zeiten des Kommunismus schrieben. Die Sowjetunion und ihre Verwalter stehen für die Begrenzer und Zerstörer des Wissens, der normale Bürger wird in Dummheit gehalten. Er begnügt sich mit Essen, Fortpflanzung und einem leichten Leben. Und dann ist da wie in so vielen Abenteuer-Romanen der Gegenpol, jene, die mehr wissen wollen und gegen das System kämpfen. Kein Wunder das die meisten Werke der Strugatzkis in der UDSSR verboten waren oder unter Verschluss gehalten wurden.

 

Interessant sind die Gedanken Don Rumatas (der selbst Historiker ist) über die Entwicklung der Menschheit: Man kann Wissen und den Durst danach nicht ewig unterdrücken. Und was die Sowjetunion angeht, haben die Strugazkis Recht behalten. Alle Systeme enden. Das liegt ihnen sogar zu Grunde. Nur der Mensch entwickelt sich fort. Vielleicht gehört es sogar zu unserer Entwicklung (Anmerkung: Ich spiele gerade Fallout 4), dass wir uns und unsere momentane Lebensweise zerstören müssen, um daraus zu lernen (was man grob den Untergang der Welt nennen könnte, wie wir sie kennen – sei es durch Krieg, Naturkatastrophen Umweltverschmutzung usw.). Der Mensch jedoch (wenigstens ist das meine Meinung) wird fortbestehen. Auf irgendeine Weise. So wie es den Planeten schon ohne Lebewesen gab. Und Lebewesen ohne den Menschen. Die Dinge hören nicht einfach so auf zu existieren. Nicht einmal nach einem nuklearen Fallout.

 

Die Angst vor Veränderung ist in der globalisierten Welt gewachsen. Überall sehen wir Gefahren die unsere kulturelle Gesellschaftordnung, und die unser persönliches Leben bedrohen. Dabei ist es egal wie: Unser Leben wird enden. Das ist Teil des Lebens und das ist auch gut so. Und auch unsere Gesellschaft wird nicht unendliche Zeit so weiterbestehen. Sie KANN auch gar nicht unendlich weiterbestehen. Die Dinge sind im Fluss. Und sie werden sich verändern, sei es durch Zuwanderung oder durch andere Dinge.

Das ist ja diese Angst die die Pegida Leute haben: Veränderung durch Überfremdung. Das Ende unserer Abendländischen Kultur. Selbst wenn die Pegidisten nicht so auftreten, als hätten sie unsere humanistische Kultur verstanden. Doch bleiben wir bei den Ängsten.

„Es ist schwer ein Gott zu sein“ hat uns viel über unsere jetzige Zeit zu sagen. Denn es ist genau der Kampf der  kulturell in Deutschland geführt wird: Die, die das Wissen bewahren wollen, gegen jene, die es zu zerstören versuchen. Die Ironie ist (ist das überhaupt noch Ironie oder ist das immer so?) dass sich beide Seite das Gleiche auf die Fahnen geschrieben haben: BEIDE Seiten behaupten, die gesellschaftlichen Werte zu erhalten. Sowohl die Humanisten, als auch die, die Angst vor Überfremdung haben. Beide Seiten glauben, sie würden die Kultur retten. Die einen durch humanistische Integration, die anderen durch entmenschlichte Ablehnung. Die Einen wollen unsere freiheitliche Werteordnung vor dem „Mittelalterlichen Islam“ schützen, während die Anderen unsere freiheitliche Werteordnung vor den Ewiggestrigen des Nationalsozialismus beschützen wollen. Sorge vor der Zukunft treibt beide Parteien um.

Was gerade jetzt in unserem Land geschieht ist wahnsinnig spannend. Es ist ein Kampf um die Zukunft.

 

Obwohl ich mich moralisch und faktisch auf der Humanistischen Seite sehe, bin ich nicht blind vor den Ängsten vor Überfremdung, habe ich auch nicht gerade Lust meine sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Stand aufzugeben; wir haben so ein geiles Leben, weshalb sollte ich beim Gedanken daran weniger zu haben, nicht einen kleinen Kloß im Hals haben? Aber ich kann die Zeit nicht stoppen. Und es wird Veränderungen geben. Die Frage ist nur, auf welcher Seite du stehen willst.

 

Nehmen wir einmal an (auch mit einem Blick auf das Buch der Strugatzkis), dass wir uns wirklich wie in Houellebecqs Buch „Unterwerfung“ an den Islam anpassen und nicht umgekehrt: Bedeutet das einen Rücktritt ins zweite finstere Mittelalter? Ich denke nicht. Ich glaube zwar dass die Menschheit sicherlich in irgendeine Form von Mittelalter zurückfallen könnte (siehe Atomkrieg), viel mehr glaube ich aber, dass sich Wissen verbindet. Wenn Ideen zusammenkommen verändert sich nicht nur die westliche Kultur: Es verändert sich auch „der Islam“. Da kann der IS noch so viele Denkmalgeschützte Statuen und Weltkulturerbe Einrichtungen platt machen: Er wird nicht gewinnen. Und selbst wenn er „gewinnen“ sollte: Er wird die Vergangenheit nicht auslöschen können. Der IS ist ohnehin nur das, was bei die RAF früher war – er ist der Gipfel des Eisberges. Das Top einer Strömung. Die Stärkste und größte Ausgeburt eines Extremismus, der versucht die ganze Welt zu infizieren, das funktioniert nur nicht mehr.

Wenn wir die Welt mit ihrem Gedankengebäude, mit ihren Errungenschaften im Jahr 2016 nehmen, das Ganze als einen Organismus aus vielen Einzelteilen sehen wollen, dann ist uns war der IS eine Krankheit, die den Organismus zwar beeinflussen und verändern kann, sie kann ihn nur nicht töten.

Eine Idee kann einen gesunden Menschen zwar krank machen, jedoch wird sie ihn in den seltesten Fällen töten können. Aber, die Erfahrung dieser Idee wird den Organismus beeinflussen oder verändern. Im besten Falle.

 

Für uns als Einzelnen mag das wenig Trost sein, sollten wir doch mal zufällig (Chance von 1 zu mehreren Millionen) in die Luft gesprengt werden, sei es von rechts, links oder im Namen einer Religion. Historisch gesehen jedoch gehört das zum Menschsein dazu.

Den essentiellen Wissensdurst der Spezies Mensch und den Drang nach größtmöglicher Freiheit und Sicherheit wird man aber nicht aufhalten können. Und das ist doch eine schöne Vorstellung.

Fight Club 2 – Kritik

Das ist kein Witz. „Fight Club 2“ gibt es wirklich. Zwar (noch) nicht als Film, auch nicht als Roman (auf dem übrigens der Film basiert) sondern als Grafic Novel, bei der der Autor und Erfinder von Tyler Durden und Fight Club im allgemeinen – Chuck Palahniuk (dessen Namen ich immer falsch schreibe) – selbst für die Geschichte verantwortlich ist.

„Fight Club 2“ ist eine Meta-Bestie geworden, die sich sowohl auf den Film, als auch auf dem Roman stützt, die (was für manche überraschend sein mag) verschiedene Endszenen haben.

 

Der namenlose Protagonist (nein, der hieß nie „Jack“) nennt sich jetzt „Sebastian“ und ist in der Mittelmäßigkeit einer Kleinfamilien-Idylle angekommen. Verheiratet ist er mit Marla Singer, mit der er einen Sohn hat. Neben Marla tauchen im Laufe der 10 Kapitel auch noch verschiedene andere Charakter aus den Vorwerken auf. Bei manchen von ihnen hätte man auch nicht damit gerechnet sie in einer Fortsetzung zu sehen.

Auch so, ich war ja bei der Story.

Sebastian hält Tyler durch Medikamente unter Kontrolle, bis sich  sein altes Leben dank sexueller Unzufriedenheit wieder in seine Gegenwart drängt und diese (und die gesamte Gesellschaft) aus den Fugen bringt.

Ich bin einer der Blöden mit Fight Club Verätzung auf der Hand (fast nicht mehr zu erkennen, zwischen Daumen und Zeigefinger) und deswegen bin verdammt kritisch an das Werk herangegangen. Zum Glück habe ich meine stumpfe Erwartungshaltung sehr schnell aufgegeben.

Der erste Band erschien letztes Jahr auf Deutsch, seit ein paar Tagen gibt es das gesamte Ding in unserer Landessprache (in Amerika war das anders, wir durften insgesamt länger warten und mehr zahlen). Die erste Hälfte war ganz okay, ein wenig verrückt und durchgedreht, mehr auf dem Stand der übrigen Romane von Chuck Palahniuk, die meistens eher grotesk und vor allem schwer zu durschauen sind. Der Mann hat seinen ganz eigenen Erzähl-Stil mit immer sehr verschroben Figuren und davon bekommt man viel mehr zu spüren als in dem Film von David Fincher, weswegen viele Leser sicherlich enttäuscht sind, die nur wieder Edward Norton und Brad Pitt in Aktion sehen wollen.

Ich. Bin nicht enttäuscht.

Der zweite Band hat es in sich und macht aus der Geschichte einen passenden Schuh, sogar zwei davon,  für zwei Füße, auch wenn die erzählerische Revolution schon lange vorbei ist. Da hilft es auch kaum das  sich Fight-Club-Chuck hier sogar selbst in die Grafic Novel hineingeschrieben hat. Die Novel ist eine Fortsetzung, wie man sie mit einer Serie zum Film vergleichen könnte (jetzt nicht wie bei „Fargo“, wo die Serie sogar noch viel besser als der Film ist). Alles ganz nett und aufgewärmt.

Fight Club macht Spass, will unterhalten und macht das auch. Dabei darf man sich ein wenig Melancholisch fühlen ob der Zeit die seit der Jugend vergangen ist.

Es gibt weniger One-Liner, weniger Gesellschaftskritik, treibt eher mehr mit den Figuren Schabernack und schießt die Drehzahl der verrückten, gesellschaftskrischen Ideen teilweise sogar ins Lächerliche und ich bin mir nicht sicher, ob das jedem Leser gefällt – sogar das hat Chuck auf der Meta-Ebene (MetaMeta) sehr lustig verarbeitet.

 

Diese Fortsetzung ist nicht wichtig; welche Fortsetzung ist das schon? Sie ist viel näher dran am Roman und bei weitem nicht so cool wie der Film.

Also.

Wer sich auf eine augenzwinkernde Comic-Fortsetzung im (sehr) amerikanischen Zeichenstil zu einem der wichtigsten Filme der 90ger Jahre einlassen kann, der wird an dem Ding Freude haben, so wunderbar absurd ist das Ganze. Für Fight-Club Puristen dagegen wird hier eine heilige Kuh geschlachtet und der Unmut wird groß sein.

Wem es aber gefällt, dem lege ich die Romane von Chuch Palahniuk ans Herz, denn das was diese Comic kann, können die Romane besser. Viel besser.