Die „Sportfreunde Stiller“ im Roxy in Ulm, es war der 29.04.2017

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Jetzt auch noch die „Sportis“? Ja. Inzwischen gehe ich überall hin. Hauptsache. Es macht Spaß. Ein (bezahlter) Besuch bei den Sportis ähnelt meinem einstmaligen Konzert-Besuch bei Scooter: Das ist so weit weg von mir selbst, dass man es einfach mal gemacht haben muss. Also kaufte ich mir im Vorfeld die 6 Lieder von ihnen die mir schon immer irgendwie (heimlich) gefallen haben und hörte sie hoch und runter. Dabei stellte ich fest, dass ich diese Lieder wirklich mag. Ja. Viel zu poppig und softrockig für meinen gängigen Geschmack, na und? Man kann ja nicht immer den gleichen Mist hören. Und bei „Geschenk“ geht mir einfach das Herz auf, egal wie kitschig das Lied auch ist.

Mit den Wochen freute ich mich richtig auf den Auftritt und ganz besonders darauf, die Texte mitsingen zu können, denn seien wir mal ehrlich, wann kann man schon noch catchy deutsche Texte aus sich heraus singen?

Wie es dann oft so ist hatte ich am Tag des Geschehens gar nicht übermäßig Bock. Schon mittags in Ulm angereist und dort viel herumgerannt, viel zu viel gut gegessen und dann auch noch vorgetrunken – ich bin ja keine 35 mehr…

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Grob geschätzt passen so 2000 Leute in das „Roxy“, was natürlich sehr kuschelig ist – und anstrengend. Ich war jetzt schon auf hunderten Konzerten und ich musste gestern feststellen, dass man bei den Sportis genauso schlecht durch die Menge von Punkt A zu Punkt B laufen kann, wie bei den Einstürzenden Neubauten; bei den Neubauten wird extrem viel gestarrt und jeder Quadratmeter verteidigt, bei den Sportis haben dass die meist weiblichen Fans ebenso gehandelt. Komischer coincidence bei gerade diesen nicht sehr ähnlichen Bands.

Der Platz muss also „verteidigt“ werden und da steht mal also Stunden vor Anpfiff  dumpf in der Menge und langweilt sich. Merkwürdig ist: Ich bin summa summarum bestimmt schon Wochenlang vor Bühnen herumgestanden und habe auf Band-Auftritte gewartet. Jedoch vergisst man diese Zeit im Nachhinein immer wieder komplett und stellt sich eine Woche später wieder total gelangweilt und doch motiviert für das nächste happening an.  Zum Glück bin ich ein Trinker.

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Die Vorband der „Sportfreunde Stiller“ waren die „Kytes“. Austauschbarer Softrock auf einem angenehmen Niveau. Eine dieser idealen Vorbands die im Prinzip alles richtig machen. Nur kam ich mit der Art des Sängers nicht ganz klar, der mir ein wenig zu selbstbesoffen und bayrisch überheblich rüberkam – auch wenn er gut singen konnte. Aber. Das war mein Problem. Die machten dass ganz gut und waren mit dem Herzen dabei, was an den wenigsten Konzertbesucher vorbei ging. Außer vielleicht an Empathielosen Monstern wie mir.

Die Sportis kamen dann um 5 nach 9 auf die Bühne. Wir standen auf der „Peter“-Seite und dann ging es mit einer der beiden neuen Singles los (die andere kam eh danach), dazu wurde noch die heute du gerade vom FC Bayern eingetütete deutsche Meisterschaft gefeiert. Wenigstens von den Sportis. Dass da nicht jeder mit ihnen „Juhu!“ rufen muss ist klar und auch okay, und daran sieht man dass die Band zwar gefallen will, hier aber auch klare Kante zeigt. Mir gefällt so etwas. Auch wenn ich den FC Bayern scheiße finde.

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Gepackt hat es mich dann erst bei „New York, Rio, Rosenheimer“, einen meiner 6 Songs die ich hören wollte und die ich auch alle 6 präsentiert bekam. Das hat richtig Spaß gemacht und für „meine“ Songs haben sich die 40 Steine schon gelohnt.

Würde mich jemand fragen ob die „Sportfreunde Stiller“ eine sehr gute Band sind, könnte ich das gar nicht beantworten; und so geschah es dann auch. Sänger Peter fragte ziemlich am Ende in die Menge, ob denn alle Spaß hätten und ich machte mit meiner Hand die „Na ja“-Bewegung. Ich bin fast 2 Meter groß und stach da wohl aus der Menge der kleinen Mädchen ziemlich heraus, ob ich wollte oder nicht. Darauf meinte Peter, nachdem er den Mann neben mir abgefeiert hatte, dass der HERR daneben wohl nicht ganz überzeugt sei – also ich. Das stimmte aus folgendem Grund: Die Sportis haben tolle Lieder, bloß nur nicht genug davon. Zwischendurch kommen halt so austauschbare Rockblasen, die auch von der Vorband hätten sein können. Wenn man Fan ist  feiert man die Stücke selbstverständlich mit ab, als „Besucher“ (wie ich mich jetzt mal bezeichne) waren diese Stücke aber nur sehr mau und ich sehnte mich währenddessen nach einem alkoholischen Kaltgetränk. Aus Spaß sagte der Peter, jetzt fühle es sich von mir unter Druck gesetzt. Dabei war es genau anders herum.

Die Sportis sprechen zwar sehr locker mit dem Publikum (was sie häufiger und sehr sympathisch machen), ich halte aber ein Gespräch mit jemanden auf einer Bühne der 15 Mal lauter ist als du selbst für absolut sinnlos, da es immer von oben herab geschieht und es keine gleichgestellten Gesprächs-Parteien sind, weswegen man als In-der-Menge-Steher eh auf die eine oder andere Art den Kürzeren zieht (sehr analytisch ausgedrückt). Deswegen machte ich eine aufpeitschende Handbewegung und er sagte irgendwas davon, dass ich es wohl „härter“ wollte. Und im Prinzip stimmt das auch. Nur wollte ich es nicht „Sportfreunde Stiller hart“, sondern einfach nur härter und vor allem besser 😉

Der Witz ist, dass sie mit „Applaus, Applaus“ und „Ich roque“ genau das brachten was ich hören wollte. Nur sind diese Songs leider nur die Kirschen auf der Sahnetorte. Also ist meine Antwort darauf ob ich das bekommen habe was ich mir von dem Konzert erhofft habe und ob ich die Band für sehr gut halte ein klares „Jein“. Es war richtig und spaßig dorthin zu gehen. Aber nein. Noch mal brauche ich das leider nicht, obwohl ich manche Songs von ihnen abfeiere, vor mich hin singe und fast schon mechanisch dazu meine Freundin küssen muss.

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Die Zugaben schenkten wir uns, denn es wurde schon alles gespielt was wir hören wollten; wozu also noch Songs anhören die einem eh nicht gefallen? Und ein „54, 74, 90…“ mit Bayern München Konfetti-Regen (siehe Facebook) brauche ich nicht. Das Lied ist eines ihres Schlechtesten und wie die Ironie oft so spielt ist es ihr erfolgreichstes.

Sollte es mich mal wieder auf ein Festival verschlagen und da stehen irgendwo die Sportfreunde auf der Bühne herum, würde ich wieder hingehen. Ein Muss ist die Band leider nicht. Nicht einmal als Fc Bayern Fan würde ich behaupten. Ihre Daseinsberechtigung und ihren Platz in der deutschen Pop-Geschichte haben die drei Jungs allemal. Und ich hoffe dass sie noch lange weiter machen und guter Lieder schreiben. Sich aber auch weiterhin Kritik gefallen lassen 😉

„the xx“ live in München, es war der 24.02.2017

„The xx“ ist eine der wichtigsten Bands einer ganzen Generation. Nicht meiner Generation. Für die bin ich im Prinzip ein wenig zu alt und ich habe vor ein paar Jahren nur einmal bei ihnen hineingehört, weil sie so ultra angesagt waren. Das Konzept war damals ganz klar: Minimalistische Rock/Indie-Musik über die Liebe, die sich auf den Wechselgesang zwischen Mann und Frau stützt. Er (Simon) mit einer coolen, kalten Stimme (rauchig ohne rauchig zu sein) und sie (Romy), mit einer  reduzierten und doch umwerfend Stadion füllenden Stimme. Das erste Album: Welterfolg. Nach dem zweiten, dass fast schon zu sehr nach dem ersten klang, hätte man sie auch schon wieder in ihrer Schublade vergessen können. Wäre dann nicht das Solo-Album ihres Drummers/Keyboarders erschienen (Jamie), auf dem er mehr als geschickt, richtig bahnbrechend Musik sampelte und loopte, obwohl die gesamte elektronische Musik der letzten Jahren aus nichts anderem bestand: Jamie machte das auf seine Art einfach besser als andere, machte es zu einem ungewohnten und doch catchy Musikerlebnis. Nun also, beim dritten Album und bei der Tour dazu, haben sich diese musikalischen Ebenen vermischt und aus dem melancholischen, hingehauchten Indie-Trio ist eine Indie-Pop-Band geworden. Mit ganz viel Soul.

Da stand ich dann also, noch übelst erkältet, vollgestopft mit chemischen Hilfsmitteln. Hätte meine Freundin nicht Geburtstag gehabt, wäre ich vernünftigerweise lieber im Bett geblieben. Dann hätte ich aber auch was verpasst.

ERWARTET hatten wir eine Bühnen-Show, so wie „the xx“ auf Platte klingen. Lethargische Performance ohne große Gesten, ein Dahinblubbern der Melancholie. Und obwohl die Band natürlich ihre zu erwartenden Lieder spielte, klangen sie ganz anders.

Das hat zum einen mit dem Schall zu tun. Musik beschleunigt immer ein paar Umdrehungen, wenn man ihr live ausgesetzt wird. Die Boxen sind so etwas wie Brandbeschleuniger. Zum anderen will und wollte die Band auch poppiger klingen, weswegen die Beats sehr geschickt eingesetzt wurden und die Samples zu Überleitungen wurden; das war wirklich sehr geschickt gemacht; den „Jamie xx“, den muss man sich auch mal solo anhören. Und ganz wichtig: Romys Stimme klingt live einfach nur phantastisch. Ich würde jetzt gerne ein Video hier anhängen, doch der Live-Effekt geht in der Konserve leider absolut verloren. Am besten finde ich noch den Vergleich, wenn man seine eigene Stimme auf Tonband aufnimmt und sich sie dann anhört:  Es klingt ungewohnt, ein wenig metallisch. Und so ist es auch mit Romys Stimme auf Band, denn live und in echt ist sie einfach nur: Hammer. Und dass im Münchner Zenith, dass nicht gerade für seine besonders gute Klang-Akustik bekannt ist.

 

„The xx“ gelten als sehr schüchterne, introvertierte Band. Doch ich weiß nicht was dabei alles Show ist.  Schließlich treten sie bei ihrer Tour jeden Abend vor 6000 Leuten auf. Und kommen trotzdem noch total süß und eingeschüchtert rüber, richtig zum Knuddeln. Wobei es schon ein wenig seltsam ist wenn ein Mensch mit einer Hammerstimme die Menge umhaut und dann kaum ein Wort herausbringt, wenn es darum geht drei Sätze zu sagen… Sei es darum. Es war irgendwie ein sehr intimer Abend bei welchem man der Band ihr Image voll abkaufte.

 

Bühnenshow technisch war ich beeindruckt. Zwar war es jetzt kein absolutes Big-Player-Aufgebot was die Lichtfraktion dort oben bot, doch der geschickte Einsatz der Spiegel und der Disco-mäßig drehenden Säulen machte schon ein angenehm geiles Top-of-the-pops-Erlebnis daraus, ohne kitschig oder zu gewollt zu erscheinen. Und gerade als der große Deckenspiegel herunterfuhr und man mal sehen konnte was Jamie oben alles für Maschinen und Drums stehen hatte, aus denen er seinen Sound heraus arbeitete – anders konnte man das konzentrierte Treiben dort oben nicht deuten – machte das einiges her.

Los ging es mit „Say something loving“ und danach kam sofort ihr größter Hit und Durchbruch: „Crystalised“. Bei der 90 Minütigen Show wurde fast das komplette neue Album gespielt, auch viele alte Sachen, wobei von denen einige unter den Tisch fielen (z.B. „heart skipped a beat“), was mich überhaupt nicht störte. Das Set war einfach so dermaßen rund und gut, das mir nichts fehlte… Damit hatte ich nicht gerechnet. Und dass die Band so mega nett und familiär auftrat… Da die verletzliche Romy, oben der Handwerker Jamie. Und auf der anderen Seite der Bühne Simon, der Ruderer, der mit seinem Bass versuchte das Selbstbewusstsein der Band aufzurühren.

Natürlich wurde auch das bekannteste Intro aller Zeiten gespielt:

Schluss war dann mit „Angels“, dass gerade eben nicht perfekt auf die Bühne gebracht wurde; ein kurzer, überhaupt gar nicht peinlicher, doch intimer Moment  des Verspielens, der zu einer kurzen Unterbrechung und einer lächelnden Improvisation führte, brachte Band und Publikum endgültig zusammen. Schön.

Gar nicht schön war dagegen die Vorband. Irgendein Frickler der elektronischen Musik, der da oben sehr gekonnt an seinen Geräten herum schraubte aber nur urlangweilige „Musik“ seinen Geräten entlockte, die vom Langeweilefaktor zu einigen SPEX-CDs gepasst hätte. Das vergessen wir ganz schnell…

 

Nicht so schnell vergessen werden wir den Auftritt der Band „the xx“. Am bezeichnenden ist wohl, dass wir uns am Tag danach Musik von der Band anhörten, was nach den meisten Konzerten für mich nicht möglich ist. Normal ist man zu gesättigt mit Musik. „the xx“ haben Hunger gemacht.

„The kills“ live in München, es war der 26.10.2016

Jedes Jahr um meinen Geburtstag herum gehen meine Freundin und ich zum Konzert einer Band, die wir entweder kaum oder gar nicht kennen. Bisher waren wir bei „Cäthe“, „The/Das“ und bei „Star Sailor“. Das waren sehr übersichtlich besuchte Konzerte, bei denen wir mehr herum blödelten als uns mit der Musik zu beschäftigen. Das macht sehr viel Vergnügen und ist einfach nicht so ernst und andächtig wie bei Konzerten von Bands, die man „verehrt“.

„The kills“ dagegen, sind eine Band aus der letzten Kategorie, die kannten und mochten wir schon vorher, was, in diesem Zusammenhang, eher problematisch ist, denn die verdammten „Kills“ sind nicht nur eine mehr oder weniger populäre Band: Die sind sogar richtig gut und werden auch so besucht.

Deswegen war auf dem Konzert schon von Beginn an viel zu viel los um in unsere Blödelkategorie zu fallen. Nun. Es gibt schlimmeres oder? Schließlich hat man eine Weltklasse Band auf der Bühne. Das ist doch auch was Tolles.

Mit dieser Motivation standen wir mitten in der Menge, eingeklemmt, und meiner eher kleineren Freundin wurde ziemlich schnell schlecht. Ärgerlich, kann aber passieren. So war das nur nicht geplant.

Wir verdrückten uns auf die Tribüne und sahen uns die Show von hinten, nicht aus der Menge heraus. Hier. Kann man aber wenigstens Tanzen. Und Atmen.

Und an alle Rollstuhlfahrenden Kollegen: Warum nutzt ihr nicht solche Tribünen um euch ein Konzert anzusehen? Mitten in der Menge stehend seid ihr einfach im Weg – klar: Ihr habt das gleiche Recht dort zu sein wie jeder andere Mensch auch, nur ist eine Konzertmenge fast wie ein eigenständiges Lebewesen, denn die Körper bewegen sich, wie Wasserpflanzen, wie Algen, die sich in der Strömung des Wassers fügen; oder wie in einem Verkehrsstau: Auch der Verkehr hat eine Erinnerung… Egal 😉 Sicher ist, dass wenn in einer Menschenmenge die wenig sieht und nur in eine Richtung schaut, ein befestigter, nicht leicht zu sehender Fremdkörper in der Mitte einer Menschenansammlung verborgen ist (können ja auch Taschen auf dem Boden oder sitzende Leute sein), dass zu Unfällen führen kann; drüber stolpern und fallen ist vorprogrammiert.  Also geht doch bitte auf die Tribüne, wenn schon mal eine vorhanden ist. Ihr seht ja auch was.

(Zum Foto: Verlegt mal eure Kabel besser)

Von der Tribüne aus konnte man ein sehr gutes Konzert einer guten Band verfolgen. Das war super, machte richtig Laune. Nur. Sah man leider auch, dass das Publikum in München ganz furchtbar lethargisch war. Da ging. Gar nichts.

Schon im Vorfeld musste man einfach wahrnehmen, wie hoch die Hipster-Dichte heute Abend war, was gar nicht so schlimm ist, nur sahen viele Stilo-Männer so aus, als würden sie den Look von Jamie Hince kopieren, seines Zeichen Gitarrist der Band (die Band besteht im Prinzip nur aus zwei Leuten, ihm und der Sängerin Alison Mosshart) und baldiger Ex-Mann von  Kate Moss, der weiß also wie man sich gut anzieht. Gut dastehen ist eine Sache, die die Münchner klasse beherrschten. Gut Stimmung machen aber überhaupt nicht, deswegen verleihe ich heute den Preis für das schlechteste Publikum 2016 an diese Lahmärsche in München: Ihr habt nichts getan und gerade deshalb habt ihr ihn verdient! Das goldene… Ähm nein, der Preis für das schlechteste Publikum geht an euch!

Von oben herab  konnten wir uns über diese Leute kaputt lachen, tanzend, mit Bier und Jägermeister in der Hand (zumindest ich). Da waren wir auch wieder bei meinen furchtbaren Geburtstagskonzerten. Das Publikum riss es in diese Richtung. Diese Heringe in der Dose.

Und die „Kills“ selbst?

Die waren ehrlich gesagt richtig super. Alison Mosshart kann richtig singen, genauso wie auf Platte, und live krachte die Gitarre von Jamie Hince viel mehr rein – ein echt schweineguter Gitarrist. Am Besten gefielen mir „Future starts slow“ und „Sibirian Nights“, obwohl ich das vorher gar nicht sooo toll fand. Am Meisten freute ich mich über „U.R.A. Fever“, das erste Lied was ich von ihnen kennen lernen durfte. Da war sogar mal auf ner Spex-CD ein gutes Lied drauf 😉

 

Für uns war es – auch wenn der Start ein wenig holprig war – ein gelungener Abend. Geile Musik, viel Platz, auch wenn man dieses Mal nicht so nah an der Band war, dass man sie anfassen konnte. Na und? Ich verstehe einfach nicht wie die Leute sich zu cool dafür finden, um auf einem Konzert mehr zu machen als mit dem Kopf zu nicken und nebenher auf Facebook zu verlinken, was man gerade für eine Megacoole Band hört (was die „Kills“ sind) und wie geil man selbst ist, die zu kennen und auch noch hier zu sein…

 

Sei es drum. Tolle Band. Tolle Musik. Viel Spaß. Und wie immer bei dieser alljährlichen Konzertreihe bei mir: Zu viel Alkohol. Ich habe später noch besoffen den Roadies geholfen ihr Zeug zu verladen. Nun ja… Räusper.. 😉

Bin gespannt wo  und bei welcher Band wir nächstes Jahr aufschlagen. In Dortmund, Essen, Bochum und München waren wir jetzt ja schon an diesem komischen Jahrestag…

 

(Und: Die Vorband war „Georgia“. Die war auch gut. Was man von Vorbands selten behaupten kann. Hat ganz schön viel Power diese Frau)

Das stehlende Pferd?

Nach dem Kabarett war vor dem Konzert. Und was macht man zwischen Kabarett und Konzert? Eben, man geht essen. Beim Essen im Abraxas ging irgendwie alles schief. Wir bekamen die falschen Getränke, keine Salate und als der dann nachgereicht wurde auch kein dazugehöriges Baguette, was nervte. Nur meine drei Jägermeister klappten verdammt gut.

Mieser Service. Dabei hatte natürlich ich das Restaurant vorgeschlagen. Ich beschwerte mich und dann bekamen wir das genaue Gegenteil: Die Verantwortliche fiel aus allen Wolken, als sie von dem Drama hörte, dass wir kein Baguette bekommen hatten! Vor Entsetzen berührte sie mich gleich am Ellenbogen und sah mich so entgeistert an, wie mich die Leute nicht mehr angesehen hatten, seit der Zeit als publik wurde, dass meine Mutter gestorben war: „Sie haben kein Baguette bekommen?…“ Als wollte sie sagen: „Woran ist sie denn gestorben?“

Aus dem schlechten Service wurde ein extrem guter. Viele Entschuldigungen ihrerseits und  dazu eine köstliche Nachspeise, von der wir natürlich wissen wollten, was das denn nun auf dem Teller sei? Der Kellner: „Na da fragt ihr mich jetzt was…“
Kurz: Unsere Stimmung war überraschend gut als wir in den Vorführraum des Abraxas schlichen.

 

Das Konzert hatte schon begonnen. Eigentlich sollte dort irgendwer anderer spielen, der Gig wurde aber krankheitsbedingt abgesagt. Dafür traten Rainer Gruber & the stealing horse auf. Das Ersatzkonzert war für umsonst und wir dachten uns: Umsonst ist gut; war es nur nicht. Es war mit das schlimmste Konzert auf dem wir je waren.

Es lag nicht einmal an der Musik, auch wenn dieses Folk/Blues-Zeug nur in bestimmten Stimmungslagen was für mich ist. Die Band war gar nicht so schlecht und Rainer Gruber schien als einziger von ihnen ein etwas routinierter Unterhalter zu sein, der mit seiner Erfahrung  und ein wenig Unterstützung den Gig auch allein hätte stemmen können. Das war nicht so schlimm. Mir gefielen sogar die E-Gitarren-Solos von dem Kerl, der aussah wie das Tier von der Muppet-Show; wann hört man in unserer Indie-Musik verseuchten Zeit noch ein brauchbares Gitarren-Soli? Eben.

Trotzdem schien die Band insgesamt einen herben Bad-Day zu haben.

 

Der Bassist zog ein Gesicht, als hätte ihn kurz vor dem Gig seine gesamte Familie verlassen (und seine Haare ihn gleich mit) was er augenscheinlich gerade jetzt in diesem Moment realisierte  und innerlich verarbeitete. Ebenso die Unterstützungssängerin war total apathisch und schien sich weit weg zu träumen, weg, weg, nur nicht hier… Auch die Damen am Keyboard und am Streichgerät waren irgendwie peinlich berührt, fahrig, nicht ganz konzentriert. Immerhin der Kerl am Schlagzeug versuchte mit dem Anführer dieses deprimierten Haufens – Rainer Gruber – ein wenig Spaß zu haben. Ein wenig. Hilfloses Lächeln. Nur das Tier war eine Bank. So ein Kerl, mit dem man beim Opel-Treffen fast eine Schlägerei anfängt und schließlich doch noch im Guten auseinander geht. Der war unerschütterlich.

Trotzdem.

Im Grunde konnte man dabei zusehen wie sich ein Haufen Musiker ordentlich schämte. Was war geschehen?

 

Gute Frage. Meine Vermutung ist, dass das Abraxas in Augsburg keine Konzert-, sondern eine Theaterbühne hat. Bei dieser Bühne sitzen die Zuschauer nicht davor, sie sitzen wie bei einem Miniatur-Stadion-Konzert in einem U dreiviertel rund herum – und die Band wie auf dem Präsentierteller. Verstecken: Unmöglich. Das ist meine Theorie.

Wer aber weiß was diesen armen Leuten wirklich widerfahren ist? Gar ein Szenario aus einem Horrorfilm? Wer wurde entführt und wen erpresst man damit, dieses Konzert zu geben? Kam es im Vorfeld zu peinlichen sexuellen Spannungen? Das GZ-SZ-Prinzip? Kannte sich die Band vlt überhaupt gar nicht (schließlich sind in dem Youtube-Video ganz andere Leute zu sehen?) und waren da nur Zufallsleute auf der Bühne? Waren Wetten verloren worden? Wir werden es wohl nie erfahren, weshalb alle so betreten auf den Boden starten, bis auf Rainer Gruber… Der Mann, den sie auch „stehlendes Pferd“ nannten…

 

Moment mal… Hieß so nicht der BÖSE in „Stirb langsam?“ 😀

Tocotronic in der Kantine Augsburg, es war der 16.07.2016

Tocotronic ist die Band mit Haltung. Am Eindeutigsten ist da das berühmte Beispiel mit ihrem „Echo“-Gewinn für „die beste deutsche junge Nachwuchsband“, den die Tocos damals mit der Begründung abgelehnt haben, dass sie weder stolz darauf seien deutsch, noch darauf jung zu sein. Das sitzt natürlich in einer Welt des Ausverkaufs, in der Musik verkauft wie Waschmittel, wenn die Leute überhaupt noch bereit sind dafür Geld zu zahlen (eine Schande wie ich finde).

Diese Echo-Geschichte ist nun auch schon Jahrzehnte alt, exemplarisch bleibt sie dennoch für eine Band, die als sehr verkopft, fast schon als überintellektualisiert gilt und mit ihrem klaren Statement „pro Asyl“ zu sein, sich zwangsläufig in einer Ecke stellt, vor der andere Bands Angst haben zu laden, da sie nicht in jeden Fall verkaufsfördernd ist. Vielleicht ist Tocotronic auch die Band, die sich nie selbst verkauft hat.

Groß wurde die Kombo ohnehin mit Liedertexten und –namen, die man auch schon mal gerne als Parolen ausgeben könnte, wie das (auch immer wieder zitierte) „Ich will Teil einer Jugendbewegung sein“.

Tocotronic waren für mich immer die, die ich gerne als Lieblingsband gehabt hätte, die aber immer ein wenig zu sperrig daher kamen; gut so. Geschenkt gibt es hier gar nichts. Leider empfand ich auch ihre Festival-Shows als ein wenig zu sperrig, auf denen ich sie 3 Mal gehört habe (Southside, Berlin Festival, Melt!) und sie mich nie wirklich überzeugten. Tolle Musiker, keine Frage, aber so richtig überragend, na ja, das wäre auf diesen Massenveranstaltungen halt doch immer die anderen Bands, die ohne Haltung, dafür mit großer Fake-Attitüde. Trotzdem wollte ich zu ihrem Gig in der Kantine in Augsburg. Einfach weil ich Bock darauf hatte. Und zu meiner Überraschung wurde es ein richtig gutes Konzert.

 

Tocotronic mit ihrer verkopften Haltung plus Indie-Musik haben natürlich auch solche Fans, und gerade auf den Festivals war da nicht großes „Juhu!“, nein, da war stoisches Herumstehen angesagt und vielleicht (wenn es ganz wild wurde) noch ein dezentes Abnicken der Wahrheiten angesagt. Gestern dagegen entartete der Gig – Überraschung! – zu einem richtigen Rockkonzert, mit allem was dazugehört. Das vollen Programm mit Schweiß, Mitgrölen, Schreien und sogar einer kleinen süßen Pogo-Runde, auch wenn man als ehemaliger Onkelz-Fan mit 35 Jahren sich dabei eher wie beim „betreuten Eskalieren“ fühlte; Spaß hat es dennoch gemacht.

 

Frontmann Dirk von Lowtzow schrie, schwitzte und trieb seine  Band nach vorne, das es eine Freude war, obwohl natürlich recht abgewichste Routiniers dort oben standen. Nicht Festival-Shows muss man bei den Tocos machen, nein, kleine Club-Konzerte. Da machen sie immer noch den Laden gut platt. Überraschend wurden kaum Lieder vom neuen Album gespielt. Es war mehr eine Best-Of-Liste mit Stücken wie „Samstag ist Selbstmord“, „Freiburg“, „Let there be rock“ und von mir sehr geliebte Hammerbretter wie „Mach es nicht selbst“, „Hier leben, nein danke“, sogar mein Toco-Erweckungslied „This boy is Tocotronic“, aber auch neuere Singles wie „Auf dem Pfad der Dämmerung“.

Die Band hat auch sehr ausufernde Songs (z.B. „Gift“), die man vielleicht nicht gleich „Pink Flyod“ig nennen kennen, die mehr in den Zugaben zum Tragen kamen. Drei Mal kamen sie auf die Bühne und nach „Hey freaks“ war nun wirklich Schluss.

Ein wirklich starker, rockiger Auftritt – hätte ich nie erwartet. Das hat richtig Spaß gemacht. Was ich später natürlich dem zweiten Gitarristen Rick Mc Phail reindrücken musste – auch das sie sonst nicht so gut waren 😉

 

Dann war die Band rund um Dirk auch schon wieder weg… Habe ich eigentlich erwähnt das Dirk von Lowtzow der einzige Mann wäre, mit dem ich mir einmal ein Abenteuer hätte vorstellen könnte? 😀

 

 

 

Wie man – im Gegensatz zu den Böhsen Onkelz – eine Band richtig wiedervereinigt

Das zeigt sich daran, wie die Band LCD Soundsystem nach ihrem Abschlußkonzert von vor 5 Jahre auf Facebook kommuniziert – nicht einfach bestimmt, nein, sie erklären sich – weshalb sie eine neue Platte aufgenommen haben. UND. Sie entschuldigen sich dafür bei ihren alten Fans, die ihnen diesen Rückschritt übelnehmen, da sie nachfühlen können, dass das Abschlusskonzert und das Ende der Band für die Fans ein wichtiger und ernster Einschnitt in ihrem Leben war, den man nicht einfach so einseitig aufkündigen sollte.

James Murphy entschuldigt sich sogar bei seinen Fans, dass er wieder Musik mit seinen Freunden machen will und er damit Leute enttäuscht. So geht man damit um! Von Mensch zu Mensch, nicht von Star zu Fan…

 

Nicht wie die „Böhsen Onkelz“ die erst gelogen haben weshalb sie sich trennten, die gelogen haben warum sie nie wieder zusammen auf die Bühne wollten und dann ihrer Lüge die Krone aufsetzten und sich wiedervereinigten – und dann ihre Fans gegeneinander ausspielten, weil die sich verarscht vorkamen und dieses „Nie wieder!“ geglaubt haben.

 

Da sieht man wo die Menschlichkeit zuhause ist. Da merkt man, wer sich nicht für einen STAR hält.

Hier das Statement von James Murphy dazu (von Facebook)

let’s just start this thing finally with some clarity.

i write songs all the time. sometimes they’re just weird songs i sing while changing a baby, or songs about annoying things that i sing to myself, or to friends while sitting at a bar, or about christmas, or new york. sometimes these songs live in my head for years and have verses upon verses added to them, almost infinitely. sometimes they’re just ghosts of ideas, and sometimes they’re fully-formed things which float in front of me, seeming like they’d be easy to make flesh, only to fight furiously as soon as i try to pin them down in any way. some of them I make with friends in a room with instrument things. only a tiny fraction of these ever become Songs; get recorded, feel like something that should be shared. those ones, i write the title or some lyrics of down on a page in a little book i carry around. or i sing a bit of them into a tape recorder (or now a phone, I guess). i’ve been doing this since i was a kid.

early in 2015, i realized i had more of those than i’d ever had in my life. more of them than when i went in to make any LCD record, or when i recorded tapes upon tapes of terrible things in high school. just loads of them, and i found myself a little perplexed. if i record them, what do i do with them? maybe I shouldn’t record them at all? i considered that, which was in a way the easiest option, but it also seemed like a weird and arbitrary (and sort of cowardly) cop-out. but to record them—well then, suddenly i have, what—a record?

so i asked pat and nancy to come over to my apartment for coffee and told them: “i’m going to record some music. should i make up a band name, or make a “james murphy” record, or should it be LCD?” we all thought a good amount about it. we have had lives for the past 5 years, which has been nice, and those guys have made amazing music with Museum Of Love, the Juan MacLean, and all sorts of other things. i’d managed to do a bunch of fun, dumb stuff which mostly annoyed people who were into the band because, well, subway turnstiles and a coffee aren’t LCD, basically.

at any rate, they both said “let’s make an LCD record”. you see, if they didn’t want to, which i’d half assumed, then there’s no such thing as LCD. imagine this: me making a record, calling it LCD, and then you go to the show and there’s just some guy playing drums over there, or some other person playing keyboards. horrifying. then imagine this: i make a “james murphy” record, or, i don’t know, an “everteen” record, or whatever made-up name i come up with, and there’s pat playing drums, and nancy. maybe al isn’t too busy with hot chip so he comes to play. what the fuck is that? here were our choices: 1. make music with your friends and call it something else, which seems hilarious (everteen) or egomaniacal to the point of sociopathic (james murphy solo record). 2. make music, but WILLFULLY EXCLUDE your friends because of the horrors in option 1. 3. make an LCD record with your friends, who want to make said record, and deal with whatever fall-out together. 4. don’t make music, to avoid the horrors of all of the above. 5. make music and, like, hide it somewhere.
we decided, clearly, on option 3, and i was fully prepared for a certain amount of “oh fuck that guy” over-it stuff—in fact welcomed it. it’s strangely energizing to have people who don’t make music themselves take potshots at you from the internet. and there’s always been a current of O.F.T.G. with me (i’m saying me and not us because, let’s be honest… no one hates anyone else in LCD, partially because they’re unhateable, and also because they have the wisdom to not shoot their mouths off nearly as much), and that’s just fine. i’m pretty used to it, and find it relatively funny.

but in my naiveté i hadn’t seen one thing coming:
there are people who don’t hate us at all, in fact who feel very attached to the band, and have put a lot of themselves into their care of us, who feel betrayed by us coming back and playing. who had traveled for or tried to go to the MSG show, and who found it to be an important moment for them, which now to them feels cheapened. i just hadn’t considered that. i know—ridiculous on my part. i saw some comments online a few days ago from people who felt that way, and it blindsided me, and made me incredibly sad. i saw some other people replying with stuff like “if that’s what you cared about, and you don’t want them to play anymore, maybe you liked the band for pretty weird reasons”, and it made me think. the truth is, while i get what the replier is saying, i kind of side with the original complaint: if you cared a lot about our band, and you put a lot of yourself into that moment (or anything about us you chose), and you feel betrayed now, then i completely understand that. it’s your right to define what you love about a band, and it’s your right to decry their actions and words as you see fit, because it’s you, frankly, who have done much of the work to sustain that relationship, not the band. i was so clearly expecting the cynical cries of foul, that i hadn’t seen the heartfelt complaint coming. we’ve always talked about how we’d never betray anyone who cares about us, but here we are now. given the chance again to make new music with the people i care about, and who have given a big part of their lives to doing this weird thing together, and who wanted to do it again, i took it. and in doing so, i betrayed whoever feels betrayed by that action. i by no means think that everyone who liked our band feels bad right now. a lot of people who liked our band are very happy, and we’ve been pretty blown away by the almost overwhelmingly positive response. last night i sat with al and nancy in a weird italian bar and we talked about how fucking awesome it was that so many people were happy to have us back. but that doesn’t take away from those who feel hurt. to you i have to say: i’m seriously sorry. the only thing we can do now is get back into the studio and finish this record, and make it as fucking good as we can possibly make it. it needs to be better than anything we’ve done before, in my mind, because it won’t have the help of being the first time. and we have to play better than we’ve ever played, frankly. every show has to be better than the best show we’ve played before for anyone to even say “well, that was good. i mean, not as good as they used to be. but, you know. it was good.” we know all that. which is healthy for us, because it means we go back to war, like in the beginning. for us it was always war, but now it’s really with ourselves. maybe we have a chance to make it right.

in other, more pedantic news: we’re not just playing coachella. we’re playing all over. we’re not just having some reunion tour. we’re releasing a record (sometime this year—still working on it, actually), so this isn’t a victory lap or anything, which wouldn’t be of much interest to us. this is just the bus full of substitute teachers back from their coffee break with new music and the same weird gear—or as much of it as we still have (it’s very interesting to re-buy the same gear, and in some cases buy gear BACK from people you sold it to), and rambling around trying to be louder than everyone else. thank fuck we were never skinny and young. or at least i wasn’t. that always happens with bands… they aren’t fat when they come back, typically, just, i don’t know, thicker. i was lucky to start this band kind of fat and old, so there’s no, like “look how YOUNG they were!” shit to even find on the internet. i mean, we were younger and everything, but we weren’t young, if you know what i mean.

one last note: thank you to everyone who has been absurdly kind to us over the past 14 (!) years. if you have moved on and don’t like us anymore, that’s obviously ok, too. but please, if we ever gave you any joy, just find something new and good that blows you away, and post it on our facebook page or something with, like, “hey fuck you guys! this is the REAL shit!” so we can hear new good stuff. that would be the best for all of us.

 

Monster Philosophie

Höre ich immer wieder gerne. Die Gitarre zu Beginn ist einfach ein Gänsehaut-Brett.

D.A.D. habe ich ja wirklich und in Echt auf einem der betrunkesten und dabei auch sehr legendärem Konzerten gehört, auf denen ich jemals war, ohne die Band überhaupt wirklich zu hören. Damals. Bewegte ich mich noch im Böhse Onkelz und „Der W“-Umfeld.

Damals begann ich mich aus meiner Musik-Sturheit zu lösen und etwas Neues auszuprobieren; egal was. Hat nicht geschadet 😉