Der freie Geist des Zusammenlebens

An das Zusammenleben muss ich mich gewöhnen, denn diese Form der ständigen Möglichkeit sich auszutauschen, ist nicht gut für den Blog. Der Ideenfluss für den Blog gleicht bei mir einem Staudamm, in welchem sich Ideen anstauen um schließlich über das Ventil der Tastatur entleert zu werden. Das geht schlecht, wenn man jeden Gedanken, jede Überlegung gleich an jemanden hinwerfen kann. Ist der Gedanke einmal weggeworfen oder wurde textlich verarbeitet, gilt er meinem Verstand als verloren. Deshalb  bin ich selbst immer wieder aufs Neue überrascht, wenn ich in alten Texten stöbere: Wie? Das habe ich geschrieben?

 

Das Zusammenleben an sich ist schön. Funktioniert gut, auch wenn die Wohnung nicht riesig ist. Hat man wie wir solange in einer Fernbeziehung gelebt, glaubt man ständig, dass man noch viel mit dem Partner unternehmen muss. Denn er ist bald weg. Stimmt aber gar nicht. Der ist da. Bleibt da. Und das ist schön.

 

Dem „freien Geist“ steht der andere dann doch ein wenig im Weg. Ich habe Gedanken-Fetzen im Kopf zu Geschichten. Menschen, die wie Blumen mit Blut versorgt werden; Raucher mit weißen Zähnen dank moderner Zahnpasta-Creme. Feminismus und Machohaftigkeit. So Kram halt.

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