Justice – ALAKAZAM !

Jetzt auch schon ein wenig älter ( 2 Wochen alt), der Sound hat mich jedoch überzeugt – und auch wie das Musik-Video gemacht ist. Dass man ganze Konzerte nahtlos mit Youtube-Videos zusammenschneiden kann ist spätestens seit dem Hype um die Daft Punk Tour 2007 bekannt – das als professionelles Band-Video zu machen, hat aber auch einen ganz eigenen Reiz.

Gefällt mir 🙂 Hoffentlich klingt das Album insgesamt auch so.

Und in guter Ton-Qualität klingt das so:

Mr. Oizo @ Sonne Mond Sterne Festival

Das war damals schon ein legendäres Live-Set. Obwohl. Die große Electro-Zeit damals auch schon wieder vorbei war.

Es hat schon einen Höchstgrad an Ironie das ich genau dieses Video ausgewählt habe, denn damals ging mir dieses andauernde WIRMÜSSENUNSJETZTHINSETZENUNDHOCHSPRINGEN tierisch auf die Nerven. Plötzlich MUSSTE man das machen, bei jedem Electro-Set.

Doch der Schauwert ist nicht zu leugnen.

Ach, ich habe damals ja auch ein Video auf YouTube hochgeladen

An den schon zu dieser Zeit bekannten Film-Regisseur musste ich gerade denken, da ich seine – mehr als typische  – EP vom letzten Jahr gerade gehört habe. Being flat. Da bin ich aber platt…

Debüt-Platten: The infadels

Heute mal aus Spaß eine neue Rubrik: Bands von denen einzig und allein das Debüt-Album gut war.

Zum Anfang: The infadels.

Ihr Erstling „We are not the infadels“ bereitet mir auch heute noch viel Vergnügen und lässt mich Mitwippen. Alle ihre hörbaren Lieder und die Hits sind hierauf versammelt (siehe Videos unten) und es sind allesamt Electro-Pop-Lieder (Electro-Clash wie man damals sagte)

Erschienen ist das Album 2006 und man hört ihm durchaus den Zeitgeist an, in dem die Band LCD-Soundsystem den Ton angab (na ja, eher für die Insider, die verstanden was James Murphy da ins Rollen gebracht hatte).

Wir sprechen also von tanzbarer Pop-Musik die Spaß macht („Love like Semtex“, „Can´t get enough“), wobei auf „We are not the infadels“ auch Songs wie „Murder that sound“ oder „Girl that speaks no word“ beinhaltet waren, die immerhin ein wenig Melancholie verbreiteten.

Trotzdem und insgesamt ein großer Spaß.

Ich wurde auf die „Infadels“ aufmerksam, da sie auf einer SPEX-Heft-CD vertreten waren (mit Jagger 67) – und ich muss leider hinzufügen, dass 95 Prozent aller Musik auf SPEX-Songs scheiße sind, ein Glücksgriff also.

Auf irgendeinem „Sonne-Mond-Sterne“-Festival habe ich die Band sogar einmal in Echt gehört, und der Auftritt war so na ja, denn, noch nie habe ich einen so aufgeregten Sänger auf der Bühne erlebt.

Überflüssig zu erwähnen dass nach dem Debüt die Band nicht mehr viel zu sagen hatte, nur „Ghosts“ fand ich ganz nett, wenn auch zu… Unmännlich für meinen Geschmack.