Debüt-Platten: The infadels

Heute mal aus Spaß eine neue Rubrik: Bands von denen einzig und allein das Debüt-Album gut war.

Zum Anfang: The infadels.

Ihr Erstling „We are not the infadels“ bereitet mir auch heute noch viel Vergnügen und lässt mich Mitwippen. Alle ihre hörbaren Lieder und die Hits sind hierauf versammelt (siehe Videos unten) und es sind allesamt Electro-Pop-Lieder (Electro-Clash wie man damals sagte)

Erschienen ist das Album 2006 und man hört ihm durchaus den Zeitgeist an, in dem die Band LCD-Soundsystem den Ton angab (na ja, eher für die Insider, die verstanden was James Murphy da ins Rollen gebracht hatte).

Wir sprechen also von tanzbarer Pop-Musik die Spaß macht („Love like Semtex“, „Can´t get enough“), wobei auf „We are not the infadels“ auch Songs wie „Murder that sound“ oder „Girl that speaks no word“ beinhaltet waren, die immerhin ein wenig Melancholie verbreiteten.

Trotzdem und insgesamt ein großer Spaß.

Ich wurde auf die „Infadels“ aufmerksam, da sie auf einer SPEX-Heft-CD vertreten waren (mit Jagger 67) – und ich muss leider hinzufügen, dass 95 Prozent aller Musik auf SPEX-Songs scheiße sind, ein Glücksgriff also.

Auf irgendeinem „Sonne-Mond-Sterne“-Festival habe ich die Band sogar einmal in Echt gehört, und der Auftritt war so na ja, denn, noch nie habe ich einen so aufgeregten Sänger auf der Bühne erlebt.

Überflüssig zu erwähnen dass nach dem Debüt die Band nicht mehr viel zu sagen hatte, nur „Ghosts“ fand ich ganz nett, wenn auch zu… Unmännlich für meinen Geschmack.