Christoph Schlingensiefs „Operndorf für Afrika“

Durch diesen Artikel im „Freitag“, der anlässlich des 5ten Todestages von unserem Christoph Schlingensief erschienen ist (der sehr lesenswert ist), habe ich mir gerade die Seite seines „Operndorf Afrika“ im World Wide Web angesehen und auch spontan 5 Euro für seine Utopie gespendet, einerseits weil ich für das Projekt bin und war, es nur unterstützen KANN, andererseits auch aus Scham, diesen tollen Charakter in meinen Alltagsproblemen vergessen zu haben.

Spenden kann man per SMS, wie kann man auf der HP nachlesen, und dafür bekommt man dann das nette Zitat von Schlingensief zurückgeschickt:

„Ich will endlich mal Geld geben, ohne dass ich was dafür bekomme“.

Die Idee zu seinem Opferndorf war nicht europäische Kultur nach Afrika zu bringen. Sein Operndorf sollte die Mentalität Afrikas in eine eigene Oper bringen. Mehr als Hilfe zur Selbsthilfe. Es ist Hilfe zur Selbstverwirklichung: Für sie, aber auch vor allem für uns.

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