Unterhaltungsfilme und Kunstfilme müssten unterschiedlich bewertet werden

Superhelden-Filme sind nicht „auch für Erwachsene“. Das sind Kinderfilme für Erwachsene. Sie haben einen starken Einfluss auf die Infantilisierung der Gesellschaft. Und ja. Ich lese mit 37 auch noch gerne Mangas. Und die sind manchmal kindischer als so ein nordischer Gott oder ein Kapitän Amerika. Der Unterschied ist nur, dass ich diese Bücher (oder Filme) mit einem lachenden Auge lese, während die Marvel- und DC-Trottel immer mit einer so lächerlichen Ernsthaftigkeit daher kommen. Seien wir ehrlich: Die Filme sind totaler Unterhaltungsschmarrn – dagegen ist nichts zu sagen. Ich habe früher auch gerne die Schwarzenegger und Stallone Klamotten angesehen. Die sind ebenso Müll wie Ironman- und X-Men-Abenteuer. Und haben damit ihre Daseinsberechtigung. Aber nehmt den Müll doch nicht so ernst.

Irgendwie und sowieso wäre ich für ein neues Bewertungssystem: Unterhaltungsschrott bekommt seine eigene Bewertungsskala. Und richtige Filme, vom Lars von Trier bis Godard, eine andere. Man kann doch nicht ernsthaft „Fast and furious“ dieselbe Punktzahl geben wie einem Film von Rainer Werner Fassbinder. Das ist grotesk. Ich bewerte doch Van Gogh auch nicht in der gleichen Skala wie Andy Warhol. Das ist verrückt. Mein Vorschlag: Anspruchsvolle in einem Punkte-System von 1 bis 10: Grün. Unterhaltungskram. 1 bis 10: Aber in blau.

So einfach wäre das.

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