Herz aus Stahl

wäre ein richtig guter Film, wenn man am Ende bei den Figuren geblieben und nicht „300“ im zweiten Weltkrieg nachgestellt hätte. Totaler amerikanischer Patriotismus-Blödsinn… Schade. Anders scheint es aber nicht zu gehen in den amerikanischen Helden-Köpfen mit den unbeugsamen Supersoldaten.
In nem Zeitungsartikel habe ich gelesen wie stolz das Produktionsteam darüber, dass die Veteranen so zufrieden mit der Authentizität des Filmes waren. Nur. Als Veteran würde ich mich auch lieber als Superheld dargestellt sehen. Und nicht als Kriegsmacht die ziemlich spät in den Krieg eingegriffen hat und gegen einen Feind kämpfte, der kaum mehr Nachschub und Soldaten hatte und an mehrere Fronten gleichzeitig kämpfte, eben nicht nur gegen die wackeren Amis.

Ansonsten wäre der Film echt gut gewesen, gerade die Schauspieler. Shia LaBeouf hat mir gut gefallen. Der macht sich der Junge.

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2 Gedanken zu “Herz aus Stahl

  1. Dir auch 🙂 – ja, die hätten bei der Posttraumatischen Belastungsstörung bleiben sollen… Doch nur ein Heldenepos spielt wohl die hohen Produktionskosten wieder ein…

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  2. Also ich hatte einen Kommentar über den Film gelesen, der mir ganz klar gezeigt hat: Kannste warten, bis er irgendwann mal im Fernsehen kommt. Und deine Besprechung hier verstärkt mein Gefühl auch noch. Irgendwie fand ich die Story wirklich nicht so berauschen. Da gucke ich mir lieber noch einmal Der längste Tag an … Hast aber recht, ich hatte mir wegen der Schauspieler auch mehr erhofft.
    Grüße und schönes neues Jahr,
    Geo

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